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Unsere Start-ups

Ob Software-Schmiede, Biotech-Unternehmen oder Minimalschuh-Marke – seit Bestehen haben wir zahlreiche Start-ups auf ihrem Weg von der Unternehmensidee bis zur erfolgreichen Gründung begleitet. Eine Auswahl der von uns unterstützten Start-ups: 

Interview mit dem Start-up ODIN

„Zwei Eigenschaften für zukünftige Gründer*innen sind essentiell: Durchhaltevermögen und Geduld”

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© ODIN

Erfahren Sie im Interview mit den Gründern des Start-ups ODIN, wie gekonnte Business Intelligence die Gastronomie unterstützen kann.

Das Start-up-Team ODIN besteht aus den zwei Gründern Niclas Höppner und Jordi Walder. Niclas Höppner ist studierter Betriebswirt der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf und verfolgt zurzeit einen Master in Management an der WHU - Otto Beisheim School of Management und ESCP Europe. Er übernimmt insbesondere die Vertriebs- und Finance-Rollen. Jordi Walder ist studierter Data Scientist von der TU Dortmund und Hawaii Pacific University. Er treibt den operativen Bereich des Unternehmens ODIN voran und leitet die technologische Weiterentwicklung des gleichnamigen Kernprodukts. Die strategische Ausrichtung des Unternehmens wird durch die sich fachlich ergänzenden Gründer gemeinsam betrieben. 

Die erfolgreichsten Unternehmen unserer Zeit sind datengetrieben. Deshalb entwickeln die beiden Gründer das Business Intelligence Tool ODIN. Dieses ermöglicht es Gastronomen durch eine einfache Handhabung, datengetriebene Entscheidungen zu treffen und somit hohe Kosteneinsparungen zu erzielen. Wie die Idee entstanden ist und welche Erfahrungen sie während des Gründungsprozesses gemacht haben, verraten die beiden im Interview.

Was und wer steckt hinter „ODIN“? 

Niclas: Hinter dem Firmennamen ODIN steckt das gleichnamige Produkt, welches ein Business Intelligence Tool für Gastronomen ist. Mit diesem Tool helfen wir Restaurant- und Cafébesitzer*innen, aber auch Hoteliers, ihre Planung zu vereinfachen und zu optimieren. Konkret bedeutet das, dass Kund*innen durch ODIN einen optimalen Überblick über das Geschäft in Echtzeit erhalten und darüber hinaus Kosten aus u.a. Einkauf und Staffing eingespart werden können sowie Lebensmittelverschwendung deutlich reduziert werden kann. Zusätzlich können auch komplexere Sachverhalte wie bspw. Covid-bedingte Lockdowns modelliert werden und konkrete Handlungsempfehlungen zur Wiedereröffnung gegeben werden. Hinter ODIN stecken Jordi und ich. Wir kennen uns schon seit Kindheitstagen und sind gemeinsam aufgewachsen. Uns verbindet eine langjährige Freundschaft und unsere Kompetenzen ergänzen sich super für dieses gemeinsame Projekt. 

Wie sind die Idee und das Konzept für das Start-up entstanden? 

Jordi: Die Idee ist durch eine Projektarbeit für die Universität entstanden. Gemeinsam haben wir die Daten eines Restaurantkassensystems ausgewertet und visualisiert. Letztendlich haben wir ein Potential in der Tatsache gesehen, dass oft zu viel Material eingekauft wird, um wieder weggeschmissen zu werden oder aber Kellner*innen überflüssig für Schichten eingetragen werden. Darauf aufbauend haben wir den ersten Prototypen von ODIN entwickelt, um Gastronomen zu zeigen, dass sie noch mehr aus ihrem bestehenden Geschäft rausholen können, ohne dabei noch mehr Planungsaufwand betreiben zu müssen. 

Wollten Sie schon immer gründen?

Niclas: Für uns beide war das Gründen schon immer ein Thema. Auch die Tatsache, dass man zusammen ein Unternehmen gründen könnte, stand im Raum, ohne dass wir eine konkrete Idee hatten. Mit ODIN haben wir es das erste Mal versucht ein gemeinsames, längerfristiges Projekt auf die Beine zu stellen und sind sehr froh, dass es bis hierhin so erfolgreich läuft. 

Wie wollen Sie in Zukunft auf Ihre Plattform aufmerksam machen? 

Jordi: Da unsere Kundenschicht sehr spezifisch ist, haben wir uns dafür entschieden ein Partnerschaftsmodell mit Kassensystemvertreibern aufzubauen. Dieser Weg ermöglicht es uns einen engeren Kontakt zu unseren Kund*innen aufzubauen und sorgt für beidseitiges Vertrauen, was besonders bei einem neuartigen Produkt ohne viele Vergleichswerte wichtig ist. 

Niclas: Natürlich freuen wir uns aber auch für jede Weiterempfehlung an Gastronomen aus dem Freundes- oder Bekanntenkreis. Erfahrungsgemäß können wir sagen, dass wir in fast allen Fällen Optimierungspotentiale finden können, die nicht nur Lebensmittelverschwendung reduzieren, sondern auch dem Gastronomen einen signifikanten Kostenbetrag ersparen. 

Würden Sie in der Gründungsphase rückblickend was anders machen wollen? 

Niclas: Einige Fettnäpfchen, in die wir getreten sind, sind vermutlich zu granular und hängen insbesondere mit der Softwareentwicklung zusammen. Insgesamt sind wir aber sehr zufrieden mit dem Weg, den wir eingeschlagen haben und würden es auf jeden Fall wieder tun.  

Sie haben an dem cetup.INNOLAB teilgenommen. Wie konnten Sie von diesem Programm profitieren?

Jordi: Der für uns größte Mehrwert, den das INNOLAB und insbesondere übergreifend das CET gestiftet haben, ist die Erweiterung unseres Netzwerks. Gerade die Mentorengespräche mit dem Team von memoresa haben uns geholfen andere Perspektiven auf unsere Vorhaben zu erhalten. Dies hat zu vielen Denkanstößen geführt und hat uns vor einigen Fehlern bewahrt. 

Welche Eigenschaften sind Ihrer Meinung nach am wichtigsten, um als Gründer*in erfolgreich zu sein? 

Niclas: Ich denke, dass zwei Eigenschaften für zukünftige Gründer*innen essentiell sind: Durchhaltevermögen und Geduld. Durchhaltevermögen, weil es Tage gibt, an denen man denkt, dass das ganze Vorhaben gegen eine Wand fährt und man womöglich Geld und Zeit völlig umsonst investiert hat, es sich aber gerade an diesen Tagen lohnt, nach weiteren Wegen zu suchen, wie man sein Vorhaben in die Tat umsetzen kann. Und Geduld, weil in gewissen Situationen das Gras nicht schneller wächst, wenn man daran zieht. ;-)

Vielen Dank für die spannenden Einblicke in Ihr Start-up ODIN. Haben Sie zum Schluss noch einen Podcast-Tipp, den Sie anderen Gründer*innen empfehlen könnten?

Jordi: Wir sind große Podcast-Fans und daher können wir zum einen klassische Startup-Podcasts, wie OMR oder „So geht Startup“ von Gründerszene empfehlen. Darüber hinaus „The Most Awesome Founder Podcast“ von Gerrit McGowan und ein bisschen Off-Topic, aber dennoch hörenswert: Ted Talks Daily.

cetup.INNOLAB – Der Inkubator für junge Start-ups

Das Start-up-Team ODIN nimmt am Inkubatorprogramm cetup.INNOLAB des CET teil. In den Start-up-Programmen des CET werden Gründungsinteressierte und Gründende besonders intensiv geschult und begleitet. Zum CET-Portfolio gehören mehrere Angebote, die sich an den unterschiedlichen Schritten eines typischen Gründungsprozesses orientieren oder aber spezielle Themen im Fokus haben.

Mehr Informationen zu cetup.INNOLAB

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.