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Ref.-Nr. 2610

RoProFlex und RoProBend – Inkrementelles Profil-(Um)formen von Rohren

Keywords: Inkrementelles Umformen, Rohrbiegen, Flexible Umformtechnik, Profilformen

RoProFlex bezeichnet ein Verfahren (und eine entsprechende Vorrichtung) zur Herstellung vonProfilen, welche über ihre Längsachse variierende, symmetrische sowie asymmetrische Querschnitte besitzen. Ausgehend von einem rohr- oder profilartigen Material wird mittels Druck- bzw. Einstechwerkzeugs in mehreren Schritten eine beliebige Profilform gebildet, wobei über Umfang und Längsachse beliebige Formen gestaltet werden können.

RoProBend ist eine Erweiterung des Basis- Verfahrens, bei dem hinter dem Werkzeugkopf zusätzlich eine Biegeeinheit angebracht ist.

Die Verfahren eignen sich für die kinematische als auch für die formschlüssige und die kombinierte Umformung und ermöglichen durch den optionalen Biegeschritt die Herstellung nahezu beliebiger Profilbauteile.

Vorteile

  • Variable Querschnitte entlang der Längsachse
  • Hohe Prozessflexibilität
  • Große Werkstückvielfalt
  • Für Kleinserien geeignet
  • Verschiedene Umformarten realisierbar
  • Vergleichsweise geringe Werkzeugkosten

Kommerzielle Anwendung

Die Verfahren haben aufgrund der erzielbaren Formenvielfalt ein besonders breites Anwendungsfeld. Angefangen bei Leichtbau-karosserieteilen im Automotivebereich über Wärmetauscherrohre bis hin zu ultraleichten Präzisionsteilen (Zahnräder oder Verdichter-schrauben) und sogar medizintechnischen Implantaten ist eine Fertigung möglich, und das bei vergleichsweise geringen Werkzeugkosten.

Aktueller Stand

Auf RoProFlex wurden ein deutsches Patent angemeldet. Auf RoProBend wurde ein europäisches Patent angemeldet. Die Funktionalität der Verfahren wurde experimentell nachgewiesen. Ein funktionsfähiger Prototyp ist vorhanden. PROvendis bietet im Auftrag der TU Dort­mund interessierten Un­ter­neh­men Lizenzen an den Erfindungen an. Das Verfahren hat den Stahl-Innovationspreis 2015 gewonnen!

Relevante Veröffentlichungen

https://www.youtube.com/watch?v=ODje2JpOuVM

Eine Erfindung der TU Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.