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Ref.-Nr. 2938/3296

Eigenschaftsgradierte Strangpressen – Herstellung von porenfreien Profilen

Keywords: Strangpresse, Späne, metallische Werkstoffe, vollverdichtete Presslinge, Rezyklieren, gradierte Profile, Extrusion press, recycling, solid state recycling, chips, graded profiles

Hierbei wird durch eine Vorstauklappe die Bildung von Lufteinschlüssen verhindert. Ziel ist es, einen porenfreien Zustand des Presslings in der ersten Phase zu erreichen. Während der zweiten Phase wird der Späneblock durch eine Matritze durchgedrückt bzw. verpresst. Auf diese Weise wird ein Vollverdichten des Presslings vor dem Durchdrücken durch das Werkzeug verwirklicht. Die Erfindung „Eigenschaftsgradierte Strangpressprofile“ betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von Strangpressprofilen aus Aluminiumspänen. Dabei kann in verschiedenen Abschnitten des Profils die Festigkeit und Verformbarkeit durch eine unterschiedliche Zusammensetzung des Pressrohlings gradiert werden. Das Verfahren wird dadurch gekennzeichnet, dass die gezielten Mischungen von Trennresten aus verschiedenen Legierungen eines Werkstoffes, oder aus Werkstoffen mit unterschiedlichen Eigenschaften zusammengestellt werden können.

Vorteile

  • Mechanische Eigenschaften können uneingeschränkt eingestellt werden
  • Bessere metallurgische Verbindungen
  • Übergänge zwischen Zonen genau definierbar
  • Kostenersparnis von 20%
  • Festigkeitserhöhung von 30%
  • Lufteinschlüsse im stranggepressten Profil werden eliminiert
  • Vollverdichtung des Presslings

Kommerzielle Anwendung

Die Erfindungen dienen zur Herstellung von Profilen mit gradierten Eigenschaften wie Strangpresser von Profilen aus Aluminium- , Stahl-, Magnesium oder Titanlegierungen, sowie Hersteller von Crashboxen für Kraftfahrzeuge. Ebenfalls sind die Verfahren geeignet für Firmen, die Trennreste wie Späne oder Schrott produzieren.

Aktueller Stand

Die Erfindung wurde zum Patent angemeldet. Gern informieren wir Sie über den Verfahrensstand. Die Funktionalität wurde experimentell nachgewiesen. Im Namen der TU Dort­mund bietet Provendis interessierten Un­ter­neh­men Lizenzen an der Erfindung und der Patentanmeldung an.

Eine Erfindung der TU Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.