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Ref.-Nr. 4235

Kombimaschine – Formative, additive und subtraktive Fertigung in einer Aufspannung

Keywords: inkrementelles Umformen, Pulverauftragsschweißen, additive Fertigung

Die Kombinationsmaschine ist eine Hybrid-technologie, in der erstmals die inkrementelle Umformung mit der additiven Fertigung kombiniert wird. Die Kombinationsmaschine ist eine Hybridtechnologie, in der erstmals die inkrementelle Umformung mit der additiven Fertigung kombiniert wird. In der Maschine können Bleche zunächst durch inkrementelles Umformen ohne bauteilspezifisches Werkzeug in eine Grundform gebracht werden. Anschließend werden durch additive Verfahren wie z.B. dem Laserpulverauftragsschweißen geometrisch komplexe Form- und Funktionselemente aufgebracht. Dies ist auch auf gekrümmten Oberflächen möglich.

Eine Nachbearbeitung der Oberfläche durch Glatt- und Festwalzen sowie Fräsen und Bohren ist ebenfalls möglich. Die benötigten Werkzeuge sind in einem automatischen Werkzeugmagazin unter­gebracht.

Vorteile

  • Kombination verschiedener Fertigungsverfahren
  • Nur eine Aufspannung
  • Reduzierung des Handlingsaufwands
  • Herstellung von Hybridbauteilen
  • Hohe Energie-, Zeit- und Ressourceneffizienz
  • Verbesserung der Qua­li­tät
  • Keine bauteilspezifischen Werkzeuge er­for­der­lich
  • Flexibel
  • Individualisierte Produkte

Kommerzielle Anwendung

Mit der Kombimaschine können Blechteile bestehend aus einer einfachen Grundform und einem detaillierten Funktionselement wesentlich günstiger und schneller hergestellt werden als mit additiver Fertigung alleine. Die Maschine eignet sich zur Fertigung von Spezialbauteilen in Kleinserie.

Aktueller Stand

Auf die Erfindung wurde eine Europäische Patentanmeldung eingereicht. Es liegt ein Prototyp vor, mit dem der Funktionbeweis der Erfindung erbracht wurde. Provendis bietet im Auftrag der TU Dort­mund Un­ter­neh­men Lizenzen an der Erfindung an.

Relevante Veröffentlichung

Institut für Umformtechnik und Leichtbau (IUL), der TU Dort­mund, Tätigkeitsbericht 2016, 30.03.2017, http://hdl.handle.net/2003/35910

Eine Erfindung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.