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Ref.-Nr. 4341

MOP – Multiaxial orientiertes Polymergefüge durch Homoepitaxie

Keywords: Polymer, Polypropylen, iPP, Folien, Platten, Leichtbau Polymer, polypropylene, iPP, foils, boards, lightweigt

An der TU Dort­mund wurde ein Verfahren zur Aus­bil­dung von bi-, bzw. multi-axial orientierten Polymergefügen entwickelt. Dazu wird das Polymer zunächst niedrig vernetzt, dann aufgeschmolzen und im gedehnten Zustand kristallisiert. Dabei kristallisiert ein Teil der Kristalle parallel zur Dehnungsrichtung während ein anderer Teil praktisch senkrecht dazu kristallisiert (Homoepitaxie). Der Grad der biaxialen Orientierung kann über die Dehnung während der Kristallisation kontrolliert werden.

Vorteile

  • Vergleichsweise einfaches Herstellungsverfahren
  • Extrem steife und feste Platten und Profile

Kommerzielle Anwendung

Die Erfindung ermöglicht eine dicken- unabhängige homogene biaxiale Orientierung und somit eine erhebliche biaxiale mechanische Verstärkung von Polymeren, wie beispielsweise isotaktischem Polypropylen (iPP). Mögliche An­wen­dungen sind hochbelastbare Leichtbau-Platten oder -Profile.

Aktueller Stand

Auf die Erfindung wurde eine Europäische Patentanmeldung eingereicht. Als Ausführungsbeispiel wurde iPP durch Kristallisation unter uniaxialer Dehnung multiaxial orientiert. Provendis bietet im Auftrag der TU Dort­mundUn­ter­neh­men Lizenzen an der Erfindung an.

Relevante Veröffentlichungen

1. T. Raidt et al.: "Chemical Cross-linking of Polypropylenes Towards New Shape Memory Polymers", Macromol. Rapid Commun. 2015, 36, 744-749.

2. T. Raidt, et al.: "Multiaxial Reinforcement of Cross-Linked Isotactic Polypropylene upon Uniaxial Stretching", Macromol. Mater. Eng. 2017, 302, 1600308.

Eine Erfindung der TU Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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