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Ref.-Nr. 4906

x-PET – Uniaxial orientiertes hochmoduliges und hochfestes PET und PBT

Keywords: PET = Polyethylenterephthalat, PBT = Polybutylenterephthalat, Polyethylene terephthalate, Polybutylene terephthalate

An der TU Dort­mund wurde ein Verfahren zur Erzeugung von uniaxial orientierten, hochmoduligen und hochfesten PET-(Polyethylenterephthalat) bzw. PBT-(PBT = Polybutylenterephthalat) Profilen direkt aus der Schmelze entwickelt. Dazu wird PET oder PBT im Extruder zunächst mit PA (Phthalsäureanhydrid) und TGDDM (Tetraglycidyldiaminodiphenymethan) niedrig vernetzt und dann aus der Schmelze gedehnt.

Vorteile

  • Einfache Herstellung
  • Hochmodulig
  • Hochfest
  • Leichtbau-geeignet

Kommerzielle Anwendung

PET und PBT-Fasern sind moderne Hochleistungswerkstoffe, die ihre guten mechanischen Eigenschaften erst durch gezieltes Ziehen aus der Schmelze erlangen. Dies war bei dickeren Formkörpern bislang nicht möglich und schränkte daher die Anwendungsmöglichkeiten ein. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem durch kritische Vernetzung des Polymers (x-PET) durch Dehnung aus der Schmelze. Dadurch können erstmals auch dickere, hochmoduligen und hochfesten Bauteile als Fasern (z.B. Platten und Profilen) hergestellt werden. Die typische Anwendung liegt im Bereich Leichtbau.

Aktueller Stand

Auf die Erfindung wurde eine Europäische Patentanmeldung eingereicht. Die hergestellten Bauteile erreichen bislang ein Elastizitätsmodul von über 14 GPa und eine Zugfestigkeit von über 600 MPa. Provendis bietet im Auftrag der TU Dort­mund Un­ter­neh­men Lizenzen an der Erfindung an. Auch eine Kooperation zur Weiterentwicklung ist denkbar.

Relevante Veröffentlichungen

Th. Raidt et al.: „Crosslinking of Semiaromatic Polyesters toward High-Temperature Shape memory Polymers with full Recovery”, Macromol. Rapid. Commun. 2018, 39, 1700768.

Eine Erfindung der TU Dort­mund.

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.