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TU Start-up Award am CET

Start-ups wollen hoch hinaus

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© Cynthia Ruf | CET TU Dortmund

Sechs Teams, jeweils sechs Minuten Pitch-Zeit und fünf Minuten, um sich den Fragen der hochkarätigen Jury zu stellen – das waren die Rahmenbedingungen des diesjährigen TU Start-up Awards.

Doch damit nicht genug, das Programm bat so einiges was das Gründer*innen- Herz höherschlagen lässt: Der Nachmittag wurde mit einer Paneldiskussion eingeläutet. Hierbei beleuchteten Jörg Schädlich (memoresa), Jana Drechsler (optaData), Dominik Stute (IHK Dortmund) und Tobias Brambach (Point8) Kooperationspotentiale zwischen Start-ups und mittelständischen Unternehmen. Anschließend konnte das Publikum Fragen an die erfahrenen Panelisten stellen. Dabei kam u.a. zur Sprache, wie man als Start-up am Besten in Kontakt zu Unternehmen treten kann, wann man merkt, dass eine Idee gut ist und wann man lieber eine andere Innovation zur Gründung nutzen sollte.

Kooperationen spielten auch im CoWorkingSpace eine Rolle, denn hier konnten sich 19 Start-ups mit CET-Bezug vorstellen und mit anderen Gäst*innen ins Gespräch kommen.  Auch KMU´s und Investor*innen waren durch Steckbriefe auf der Partnerwall, einer Art schwarzem Brett, vertreten, um – dank QR-Codes- schnell und einfach für mögliche Kooperationen in Kontakt zu treten.

Auf der Bühne folgte, nach Paneldiskussion und Gründungstipps von Prof. Dr. Gerhard Schembecker (Prorektor für Finanzen der TU Dortmund und Vorstandsmitglied des CET), die Keynote des truefruits-Mitgründers Nic Lecloux, der mit seiner Erzählung von Fuckups seiner Gründergeschichte Publikum und Pitchteilnehmer*innen auf den Pitchwettbewerb einstimmte. Stories über falsche Vorbereitung auf Investor*innen-Pitches und mögliche Hürden bei Verhandlungsgesprächen bei Herstellern oder möglichen Kund*innen führten bei den 140 Personen im Publikum zu dem ein oder anderen Lacher und bei den Start-up-Teams zu verständnisvollem Nicken. So manches Erlebnis kam den jungen Gründer*innen recht bekannt vor.

Nach der Keynote folgte dann das Highlight des Abends - der Pitchwettbewerb mit
den sechs Teams aus der TU Dortmund: Building Information Cloud, vGreens, lodomo, soviety, odacova und Logistikbude präsentierten der Jury ihre innovativen Ideen. Von der Logistikbranche, hin zu Nachhaltigkeit und Ernährung – die Teams beschäftigen sich mit Lösungen zu aktuellen, gesellschaftlichen Problemen.
Die Jury, bestehend aus Nic Lecloux (Mitgründer truefruits), Prof. Dr. Tessa Flatten (Professorin für Technologiemanagement und Prorektorin Internationales der TU Dortmund) und Dr. Martin Oettmeier (Head of Technology, Monitoring und Evaluation Wilo Group) hatten es schwer, sich für ein Team zu entscheiden, was am Ende die Preisgelder in Höhe von insgesamt 11.000 Euro (mit freundlicher Unterstützung der Wilo Foundation entgegennehmen durfte. Doch am Ende fiel das Juryurteil wie folgt aus:

Platz 1 (und damit 5.000 Euro) ging an das Team der Building Information Cloud, das mit ihrer Software-as-a-Service- Lösung die Jury von sich überzeugen konnte. Die entwickelte Software des Start-ups ermöglicht eine effiziente und automatisierte Prüfung von Planungsergebnissen in der Bauwirtschaft und trägt somit zur Qualitätssicherung sowie zur Kosten- und Zeitersparnis bei.
Das Team Logistikbude bietet Produktions- und Logistikunternehmen mit dessen Software-as-a-Service- Lösung eine Möglichkeit, Ladungsträger einfach zu managen. Über die Software können Unternehmen beispielsweise Mehrfach-Ladungsträger buchen, deren Standorte oder Zustände bestimmen und sie automatisch abrechnen und zurückfordern. Mit ihrer Idee konnte sich das Team der Logistikbude den 2. Platz und 3.000 Euro Preisgeld beim TU Start-up Award sichern.
Platz 3 und 2.000 Euro Preisgeld gewann das Team von Sovity, das mit ihrer Connector-as-a-Service- Lösung die Jury überzeugte. Das Team hat einen Connector entwickelt, mit dem Unternehmen Zugang zu Data Spaces erhalten und dadurch eine Datensouveränität gewährleistet wird.
Odacova ging mit dem Publikumspreis und 1.000 Euro Preisgeld nach Hause. Das Team begeisterte mit ihrer KI-gesteuerten, personalisierten Ernährungs-App. Hierbei wird der Fokus auf eine individuelle Ernährungsplanung gelegt, die u.a. mit passenden Rezeptvorschlägen die Aufnahme aller benötigten Mikro- und Makronährstoffe gewährleistet.

Der Abend fand mit dem gemeinsamen Netzwerken ein gelungenes Ende, bei dem die Siegerteams und alle Teilnehmenden gemeinsam gefeiert wurden.

 

 

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Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

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