Hightech-Innovationen erfolgreich in die Praxis bringen
Von Künstlicher Intelligenz bis hin zum Mobilfunkstandard 6G: In Fokuszentren und Fachinkubatoren fördern wir und unsere Partner Schlüsseltechnologien für die Zukunft. Dabei bringen wir Wissenschaft, Start-ups und Industrie zusammen, um die Brücke zwischen Forschung und Praxis zu schließen. So entstehen neue Impulse für technologieorientierte Gründungen.
AICE.NRW
Das CET (für die TU Dortmund) und die Universität Bonn bauen gemeinsam ein AI Center for Entrepreneurship NRW (AICE.NRW) auf. Damit sollen Hochschulen in ganz Nordrhein-Westfalen darin gestärkt werden, Gründungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) gezielt und bedarfsorientiert zu unterstützen. Das AICE.NRW ist im Januar 2026 gestartet und wird mit 1,5 Millionen Euro für drei Jahre über das Programm „Start-up Fokuszentren.NRW“ vom Land NRW und der Europäischen Union aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Hochschulen spielen eine zentrale Rolle im Innovationsgeschehen und sind mit ihren wissenschaftlichen Forschungsarbeiten ein wichtiger Ausgangspunkt für technologiebasierte Gründungen – insbesondere im dynamischen Feld der KI. Das neue Zentrum AICE.NRW unterstützt KI-Gründungen, indem es gezielt die Kompetenzen der Gründungsberater*innen an den Hochschulen in NRW fördert: Sie sollen durch spezifische Schulungen, Trainings und Weiterbildungen befähigt werden, KI-Start-ups passgenau zu begleiten.

6GEM+
6GEM+ baut als Transfer-Hub auf dem 6GEM-Forschungsprojekt auf, um die technischen Entwicklungen rund um die 6G-Technologie in die Anwendung zu bringen. Mit den vier Testfeldern „KI-gestützte Produktion“,„Hochdynamische Logistik“, „Innovative Mobilitätskonzepte“ und „Adhoc Rettung und Hilfe“ werden Kommunikationsnetze mit state-of-the-art Technologien wie Robotik, Teleoperation sowie Augmented- und Virtual Reality verbunden und auf das nächste Level gehoben.
Als Transfer-Hub der 6G-Plattform ist das Projekt in ein bundesweites Forschungs- und Transfernetzwerk eingebunden. Das CET ist dabei für die Konzeption der Transferstrukturen verantwortlich und bedient dabei nicht nur Forschung und Industrie, sondern fördert auch die Akzeptanz bei Stakeholdern in Gesellschaft. Das Projektkonsortium wird von der RWTH Aachen geführt, weitere Partner sind die Ruhr-Universität Bochum, das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT sowie das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML.
EDIH-DO
Mit dem EDIH-DO (European Digital Innovation Hub Dortmund) unterstützt das CET kleine und mittelständische Unternehmen sowie öffentliche Einrichtungen in der Region Dortmund, Hamm und Unna bei der digitalen Transformation. Unternehmen profitieren von einer ganzheitlichen Begleitung vom digitalen Reifegradcheck über Workshops bis hin zu konkreten Transferprojekten, bei denen innovative Technologien direkt in den Unternehmensalltag integriert werden. Thematische Schwerpunkte liegen insbesondere auf Künstlicher Intelligenz, Datenanalyse und digitalen Innovationsprozessen. Dank der Förderung durch die Europäische Union sind die Angebote für Unternehmen kostenfrei.
Nach der erfolgreichen ersten Förderphase wird EDIH-DO seit Januar 2026 für weitere drei Jahre gefördert und bis Ende 2028 fortgeführt. Mit der neuen Förderphase erweitert sich das Netzwerk um die Fachhochschule Dortmund und IMPULS. Die Hammer Wirtschaftsagentur.



