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Unsere Patente

In unserem Archiv finden Sie einen Überblick über die Patentanmeldungen aus den vergangenen Jahren. Hier zeigen sich die Breite und Qualität der Forschung an der TU Dortmund. Mit den Patenten sichert die TU Dortmund die Forschungsleistungen ihrer Wissenschaftler*innen und leistet einen Beitrag zur wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung in Deutschland, Nordrhein-Westfalen und der Region. Sie ist sich damit ihrer gemeinwohlorientierten Verantwortung bewusst. Um ihre wirtschaftlichen und nicht-wirtschaftlichen Ziele zu erreichen, strebt die TU Dortmund ein Patentportfolio an, das über eine angemessene Größe, Qualität und Breite verfügt und effizient geführt wird. Wir wünschen Ihnen eine interessante Entdeckungsreise durch das Archiv.

Fakultät für Chemie und Chemische Biologie
Was? Leuchtstoffe, die in einer organischen Leuchtdiode zirkular polarisiertes Licht generieren. Damit könnten in Zukunft deutlich energieeffizientere Displays für Handys, Tablets und Bildschirme sowie neuartige nicht-klassische Einzelphotonenquellen für die Quantentechnologie hergestellt werden. 
Wer? Prof. Andreas Steffen und André Muthig von der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, drei weitere Erfinder von der Uni Würzburg

Wer? Dr. Andrey Antonchick, Vasiliki Polychronidou, Fakultät für Chemie und Chemische Biologie, sieben weitere Erfinder vom Max-Planck- Institut für molekulare Physiologie MPI

 

Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen
Was? Ein Prozess, der den angeregten Strahlzerfall nutzt, um kontinuierlich einzelne Partikel mit sehr gleichförmigen Beschichtungen zu versehen. Damit können beispielweise Arzneimittel-Pellets oder Trägerpartikel für Katalysatoren sicher, kontinuierlich und in hoher Qualität überzogen werden. Wer? Anna Pennemann, Gerhard Schaldach, Prof. Markus Thommes, Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen

Was? Beheizte Flächen kommen häufig in der Technik vor. Der Lochplatten-Wärmeübertrager bietet eine sehr kompakte und einfache Bauform, weil zwei konventionelle Lochbleche mit zwei Deckplatten verschweißt werden. Wie bei Blattadern erlauben versetzte Lochbleche eine gute Durchströmung des Temperiermediums bei gleichzeitig geringem Gewicht. 
Wer? Prof. Nobert Kockmann, Daniel Becker, Alexander Behr, Timm Alexander Evers, Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen, fünf externe Erfinder

 

Fakultät Maschinenbau
Was? In Vakuumpumpen gibt es eine Spalte zwischen bewegten Bauteilen und dem Gehäuse, durch die Gas auf die Saugseite zurückströmt. Dieser schädliche Rückfluss wird reduziert, wenn die Spaltberandungs-Oberflächen im Mikrometer-Bereich strukturiert werden. Die Arbeitsweise der Pumpen kann damit verbessert werden.
Wer? Heiko Pleskun und Prof. Andreas Brümmer, Fakultät Maschinenbau

 

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Was? Ein photonisches Werkzeug zum Nachweis kleinster Konzentrationen von Molekülen. Damit lassen sich zum Beispiel Methanemissionen hochgenau messen. 
Wer? Prof. Stefan Palzer, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Was? Eine mikromechanische Herstellungsmethode, um selektive optische Gassensoren auf Wafer-Ebene fertigen zu können. Damit lassen sich Sensoren viel kleiner und kostengünstiger bauen als bislang möglich und es eröffnet sich z.B. der Weg, jedes Handy mit einem eigenen zuverlässigen Luftqualitätssensor auszustatten. 
Wer? Prof. Stefan Palzer, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Was? Ein Mikrosystem, mit dem sich die für die Gesundheit sehr gefährlichen Alphastrahler in flüssigen Proben schnell und genau nachweisen lassen. Damit kann später z.B. die Trinkwasserversorgung großflächig und kontinuierlich überwacht werden. 
Wer? Prof. Stefan Palzer, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, ein Erfin- der vom Fraunhofer-Institut IAF

Was? Ein Verfahren, um elektromagnetische Störungen durch beispielsweise Steckernetzteile für Notebooks oder Ladesäulen für Elektrofahrzeuge zu vermeiden. Hiermit können in Zukunft Schaltungen verkleinert und leichter werden. Rohstoffeinsparungen sind möglich. 
Wer? Prof. Stephan Frei, Dr. Andreas Bendicks, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Was? Supraleitende Tunnelkontakte sind die Basis für hochempfindliche Magnetfeldsensoren und Quantenbit in Quantencomputern. Mittels spezieller Schalter, deren elektrischer Widerstand variabel einstellbar ist, lassen sich die Kontakte frei programmieren und an die jeweilige Anwendung anpassen. 
Wer? Prof. Stefan Tappertzhofen, Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik

Fakultät für Chemie und Chemische Biologie
Was? DNA-encoded chemical library, use thereof, and method to synthesize the library: Molekülbibliotheken werden in der Arznei- stoffforschung eingesetzt, da es so möglich ist, extrem viele Moleküle effizient auf Wirkstoffe zu testen. Ihre Herstellung ist bislang durch die chemische Anfälligkeit der kodierenden DNA eingeschränkt. Es wurde eine synthetische, chemisch stabilere DNA entwickelt, die wie natürliche DNA geschrieben und gelesen wird. Diese erweitert die Herstellungsmethoden für solche Bibliotheken massiv. 

Wer? PD Dr. Andreas Brunschweiger, Dr. Mateja Klika Skopic, Verena Kunig, Dr. Marco Potowski
 

Fakultät für Informatik
Was? System zur evolutionären Optimierung pseudoboolescher Po- lynome: Ein Mikrochip-Design, das ein schwieriges Optimierungspro- blem namens QUBO effizient löst. QUBO ist zentral für Quantencom- puter, die aber heute noch teuer und fehleranfällig sind. Das Design kann als kostengünstige Alternative zu Quantencomputern in der Forschung eingesetzt werden. Die Erfindung ist im Zusammenhang mit dem Kompetenzzentrum Maschinelles Lernen Rhein-Ruhr (ML2R) entstanden. Wer? Sascha Mücke, Dr. Nico Piatkowski

Was? Planung einer Fertigungsstätte: Eine Software, die es ermöglicht, alle Planungsvarianten einer blechbearbeitenden Fabrik in kürzester Zeit und mit einem Knopfdruck zu generieren. Unterschiedliche Ma- schinen können wie in einem Baukasten ausgewählt, in ein Simulations- modell eingefügt und ausgeführt werden. So lässt sich herausfinden, welches Fabrikmodell am kostengünstigsten und effizientesten funk- tioniert. Wer? Prof. Jakob Rehof, Fadil Kallat, Carina Mieth
 

Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen
Was? Schneckenfördertrocknungsreaktor: Ein Verfahren und Apparat zur kontinuierlichen Abtrennung, Waschung und Trocknung von Parti- keln. Es macht die Produktion von Wirkstoffen, die etwa in Tabletten eingesetzt werden können, schneller, stabiler und damit effizienter.
Wer? Claas Steenweg, PD Dr. Kerstin Wohlgemuth, Prof. Gerhard Schembecker
 

Fakultät Maschinenbau
Was? Vorrichtung zur Messung und Analyse einer dynamischen Ei- genschaft eines Produktionssystems: Ein mobiles Mess- und Analy- sesystem, welches bei der Optimierung von Zerspanungsprozessen eingesetzt wird. Durch eine Untersuchung der Schwingungen einer Werkzeug-Spindel-Maschine werden günstige Prozessparameter (z.B. Schnitttiefe) identifiziert, sodass Fertigungsstrategien produktiver ge- staltet werden können. 
Wer? Dr. Eugen Krebs, Dr. Tobias Siebrecht

Was? Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Proben aus metallischen Werkstoffen mit bekannten plastischen Vordehnungen für die Werkstoffcharakterisierung: Damit können Blechwerkstoffe extrem gedehnt werden, um deren Eigenschaften für die Blechum- formung zu bestimmen. Das Wissen kann genutzt werden, um neue Legierungen für die Umformtechnik zu charakterisieren und die Um- formwerkzeuge so zu gestalten, dass die gewünschte Werkstückform ohne Beschädigung und mit möglichst geringen Kräften erreicht wird. 
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Felix Kolpak, Dr. Oliver Hering

Was? Verfahren und Vorrichtung zur Expansion unter hohem Druck stehender Gase mittels Expansionsmaschine unter Nutzung von Wär- mequellen niedrigen Temperaturniveaus: So kann nachhaltig Strom für Gasdruckregelanlagen erzeugt werden. Die Innovation ermöglicht die Nutzung vorhandener Gasdruckpotenziale in Kombination mit erneuerbarer Wärme bereits bei Umgebungstemperaturen. Üblicher- weise sind Wärmequellen sonst erst ab einer deutlich höheren Tempe- ratur zur Stromerzeugung wirtschaftlich nutzbar. 
Wer? Prof. Andreas Brümmer, Alexander Nikolov, Hanushan Vasuthevan

Was? Verfahren und Vorrichtung zum Hochgeschwindigkeitsumfor- men von Blechen: Ein Werkzeugkonzept für eine flexible, individuelle Blechumformung, für das eigentlich formgebundene, massive Festkör- perwerkzeuge genutzt werden. Diese lohnen sich aber nur bei einer hohen Anzahl an Blechumformungen. Nun wird eine spezielle Flüssig- keit genutzt, die sich bei der Umformung festkörperartig verhält und die Festkörperwerkzeuge somit ersetzen kann. 
Wer? Marlon Hahn, Stephan Rosenthal, Prof. A. Erman Tekkaya
 

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Was? Verfahren und Vorrichtung zur Abtastung von Matrixcodes in Bildsignalen: Damit können die Daten in einem Matrixcode, etwa einem QR-Code, zuverlässiger erkannt werden als bisher. Dies er- möglicht die Übertragung größerer Datenmengen sowie neuartige Varianten optischer Kommunikation, beispielsweise die Einbettung unsichtbarer Dateninhalte in Bilder. 
Wer? Jianshuang Xu, Christian Brauers, Johannes Klein, Prof. Rüdiger Kays

Die TU Dortmund ist Anmelderin eines weiteren Patents aus der Fa-
kultät für Elektrotechnik und Informationstechnik, welches bis zum 
Offenlegungstermin des Patentamtes nicht veröffentlicht werden soll

DELTA
Was? Vorrichtung zur Messung der Polarisation: Ein Messgerät zur Bestimmung der Polarisation von gepulsten Hochfrequenzsignalen. Es hilft dabei, an Teilchenbeschleunigern die Eigenschaften des Elektronenstrahls zu verstehen. Auch können bei neuen Mobilfunkstandards mit sehr hohen Datenraten damit Sender und Empfänger vermessen werden. 
Wer? Carsten Mai und drei weitere Erfinder von der TU Dresden
 

Fakultät für Chemie und Chemische Biologie
Was? Method for Determining 5-Methylcytosine Configurations in DNA: Neue Klasse von Rezeptormolekülen, die Kombinationen von DNA- Bausteinen in beiden Strängen einzelner Doppelhelices auslesen. Diese Kombinationen könnten Signale für die Bildung von Genprodukten darstellen und die Entstehung unterschiedlicher Zelltypen (u.a. Krebszellen) regulieren. 
Wer? Prof. Daniel Summerer, Benjamin Buchmuller
 

Fakultät Bio- und Chemieingenieurwesen
Was? Verfahren zur gesteuerten Hefeproduktion: Biotechnologische Prozesse sind hochkomplex. Ein Beispiel ist die Hefeproduktion, bei der sich Ethanol bilden kann, was vermieden werden muss. Durch mathematische Berechnung, wie sich das Wachstum und der Stoffwechsel der Zellen in der Hefekultur verhalten, lässt sich dies verhindern und die Produktion zudem nachhaltiger gestalten. Wer? Prof. Sebastian Engell, Sven Wegerhoff

Was? Aerosol-Generator: Sprühtrocknungsanlage zur Herstellung von Wirkstoffpartikeln. Mit dem Verfahren sollen die Löslichkeit und Aufnahme von schwer wasserlöslichen Wirkstoffen in den Blutkreislauf verbessert werden. Die Anlage kann bei der Herstellung fester, oral eingenommener Arzneiformen eingesetzt werden. 
Wer? Prof. Markus Thommes, Prof. Helmut Wiggers, Dr. Adrian Dobrowolski und ein weiterer Erfinder von der Hochschule Anhalt
 

Fakultät Maschinenbau
Was? Vorrichtung und Verfahren zur Durchführung von Stauchversuchen an Probenkörpern zur Charakterisierung von Werkstoffen sowie entsprechender Probenkörper: Metalle zeigen je nach Spannungszustand ein unterschiedliches Umformverhalten. Durch die Erfindung können Metallproben in einen Zustand versetzt werden, der eine extreme Umformung erlaubt. So können Werkstoffe für die Umformtechnik untersucht und Prozesse optimiert werden. 
Wer? Prof. A. Erman Tekka- ya, Felix Kolpak, Oliver Hering

Was? Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Profilquerschnitten aus Metallen und Kunststoffen mittels Strangpressen und Extrusi- on: Lange Bauteile aus Kunststoff und Aluminium können ohne Unterbrechung in einem Fertigungsschritt hergestellt werden. Es entstehen neuartige Profile, die die Vorteile der unterschiedlichen Werkstoffe vereinen. 
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Prof. Noomane Ben Khalifa, Dr. Thomas Kloppenborg, Johannes Gebhard, André Schulze, Dr. Christoph Dahnke, Prof. Markus Stommel, Fabian Günther

Was? Verfahren zur Fertigung von Verbundteilen durch eine Kombination aus Aufweiten, Tiefziehen und anschließender Massivumformung: Hierbei werden Wellen aus einem Leichtmetallkern und einem höherfesten Mantelwerkstoff hergestellt. Durch das Verfahren können Teile einer Leichtmetallwelle mit einem festeren Blech überzogen und so mechanische Eigenschaften wie die Festigkeit verbessert werden. 
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Oliver Napierala, Oliver Hering, Dr. Chris- toph Dahnke, Martin Izydorczyk

Was? Schneidkantenpräparation: Durch das Entfernen von scharfen Kanten und das Abrunden der Werkzeugschneiden kann die Leis- tungsfähigkeit von Zerspanungswerkzeugen signifikant erhöht werden. Durch das Verfahren ist dies nun auch auf herkömmlichen Werkzeugschleifmaschinen möglich. 
Wer? Timo Bathe
 

Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik
Was? Methode zur Erzeugung von orientierten Polyolefinen für die Anwendung in elektrischen Netzbetriebsmitteln: Optimierter Kunststoff für die elektrische Isolation in Netzbetriebsmitteln. Bei der Herstellung wird das verwendete Material in seiner Gefügestruktur beeinflusst, sodass sich eine höhere Stabilität unter elektrischen Beanspruchungen und eine längere Lebensdauer ergeben. 
Wer? Prof. Frank Jenau, Christoph Felix Niedik, Dr. Frank Katzenberg, Dominik Segiet

Was? Verfahren zum Erkennen eines Lichtbogens in einem Energieversorgungsnetz: Besonders in modernen Kfz mit hohen Bordnetzspan- nungen können Lichtbögen auftreten und zu Unfällen führen. Lichtbögen entstehen, wenn Strom durch einen luftgefüllten Abstand zwischen Leitern fließt, z.B. bei beschädigten Isolierungen. Das Verfahren identifiziert Lichtbögen rechtzeitig und erhöht somit die Sicherheit von Fahrzeugen. 
Wer? Prof. Stephan Frei, Michael Kiffmeier

Was? Register Mirror Technology – Mehr-Kern-Prozessorsystem: Eine Peripherie-Virtualisierungstechnologie zur Ein- und Ausgabe von Daten. Sie ermöglicht es, ein einzelnes Peripheriegerät, z.B. eine Festplatte, für voneinander unabhängige Systeme zu nutzen. Dadurch kann es in gemischtkritischen Umgebungen, z.B. einem Auto, gleichzeitig für kritische Aufgaben wie die Airbag-Steuerung und unkritische wie das Entertainment genutzt werden. 
Wer? Jitendra Choudhary

DAPOS – Abbaubare antimikrobielle Polymere
Was? Biozide Polymere, die sehr schnell Bakterien abtöten und sich dann durch Hydrolyse innerhalb weniger Minuten bis Stunden selbst deaktivieren. Diese Polymere könnten in Zukunft bei der Desinfektion von Krankenhäusern oder Wasserleitungen sowie in der Waschmittelindustrie eingesetzt werden.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Christian Krumm, Sylvia Trump

Schaumreduzierende Elemente für Reaktoren der Verfahrenstechnik
Was? Volumenkörper mit einer stark wasser- und fettabweisenden Oberfläche, der in Reaktoren der Bio- und Chemieverfahrenstechnik zum Einsatz kommt. Hierdurch kann bei gleichbleibender Begasung der Gaseintrag, zum Beispiel von Sauerstoff, erhöht werden.
Wer? Heiko Burak


Rapid Tooling
Was? Eine Prozesskombination zur Fertigung von Werkzeugen oder Bauteilen, bei denen der Grundkörper aus einzelnen Blechlamellen schnell und kostengünstig hergestellt wird. Die hierbei auftretenden Stufen an der Bauteiloberfläche werden mittels Auftragsschweißen aufgefüllt und durch Walzen oder Fräsen eingeebnet.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Dr. Ramona Hölker-Jäger
 
FilChange – Vorrichtung und Verfahren für den Filamentwechsel
Was? Ein neuartiges System und Verfahren, mit dem beliebig viele unterschiedliche Kunststoffe im 3D-Druck unterbrechungsfrei verarbeitet werden können. Zukünftig können so komplexe Multimaterialbauteile enorm kostengünstig hergestellt werden.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne, Tim Krautwald, Julian Mosler, Jasper Gruson, Philipp Kemper

Verfahren und Vorrichtung zur zeitlichen Synchronisation der optischen Übertragung von Daten im freien Raum
Was? Ein Verfahren zur zeitlichen Synchronisation einer Kamera und eines Displays, mit dem sich Daten unabhängig vom Typ des Kamerasensors optisch übertragen lassen. Hierdurch können Werbe- und Informationsbildschirme durch im Bild versteckte Zusatzinhalte erweitert werden, die jeder Betrachter durch kurzes Filmen des Displays auf sein Smartphone herunterladen kann.
Wer? Johannes Klein, Jianshuang Xu, Christian Brauers
 

MIDEC - Micellar DNA-Encoded Chemistry
Was? DNA-kodierte Molekülbibliotheken sind eine effiziente Technologie für die Wirkstoffsuche. Nanometergroße Reaktoren, in denen Katalysatoren verkapselt sind, ermöglichen die Herstellung von an DNA gebundenen wirkstoffartigen Molekülen. Dabei verhindert die Verkapselung der Katalysatoren die Zerstörung der DNA.
Wer? Prof. Ralf Weberskirch, Dr. Andreas Brunschweiger, Mateja Klika Skopic, Avinash Bhat

Neues Antituberkulotikum
Was? Laut der Weltgesundheitsorganisation gehört Tuberkulose zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Nun konnte ein Molekül entwickelt werden, das einen wichtigen Zwischenschritt für einen möglichen neuen Arzneistoff zur Bekämpfung der Tuberkulose darstellt.
Wer? Dr. Oliver Koch, Luis Bering

BMP-Mimetics
Was? Ein kleines synthetisches Molekül, das in der Lage ist, ein großes Biomakromolekül authentisch zu imitieren, hat viele Vorteile vor allem für therapeutische aber auch biotechnologische An­wen­dungen. Nun stehen erste Wirkstoffkandidaten als Mimetika des entwicklungsbiologisch relevanten Wachstumsfaktors BMP unter anderem für die Knochen-Regeneration zur Verfügung.
Wer? Prof. Dennis Schade, Jonas Halver

xPET
Was? Polyethylenterephthalat(PET)-Fasern sind Hochleistungswerkstoffe, die ihre mechanischen Eigenschaften erst durch gezieltes Ziehen aus der Schmelze erlangen. Dies ist bei dickeren Formkörpern bislang nicht möglich und schränkt somit die Verwendungsmöglichkeiten von PET ein. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem durch kritische Vernetzung des Polymers (xPET). Dadurch können auch dickere Bauteile als Fasern durch Dehnung aus der Schmelze verstärkt werden.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Frank Katzenberg, Thomas Raidt

RRR – Rotating Ring Reactor
Was? Ein innovativer Apparat, der mithilfe eines rotierenden, strukturierten Rings für eine schnelle Durchmischung von Flüssigkeiten sorgt – platzsparend und effizient. Durch seine Anwendung in der chemischen Industrie könnten in Zukunft Produktionsverfahren beschleunigt und Produkteigenschaften präziser gesteuert werden.
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dennis Wenzel

Vorrichtung zum elektromagnetischen Erwärmen mittels kombinierter Konduktion und Induktion
Was? Die Erfindung ist für die Erwärmung von dünnwandigen Blech- und Rohrbauteilen bei geringer Generatorfrequenz relevant. Durch die Heizvorrichtung können Blechbauteile für Fertigungsprozesse wie die Warmblechumformung erhitzt werden, sodass eine in-situ Wärmebehandlung möglich ist.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Christian Heinrich Löbbe genannt Brüggemann, Rickmer Meya
 
Vorrichtung und Verfahren zur Randaufdickung eines Werkstückes
Was? Die Erfindung ermöglicht es, aus napfförmigen Werkstücken durch axiales Umformen randverdickte und verzahnte Blechbauteile herzustellen. So können Bauteile wie zum Beispiel Zahnräder mit verbesserten mechanischen Eigenschaften bei reduziertem Gewicht produziert werden.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Sebastian Wernicke, Peter Sieczkarek, Soeren Gies

FlexVolt
Was? Ein Verfahren zur flexiblen und witterungsangepassten Optimierung der Übertragungskapazitäten in Freileitungssystemen. Insbesondere bei schönem Wetter lässt sich hiermit mehr Energie vom Erzeuger zum Verbraucher übertragen und der Bedarf an neuen Freileitungen reduzieren.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Prof. Martin Pfost, Dr.-Ing. Christian Kreischer

Current Share
Was? Elektromotoren sind unverzichtbare Antriebe für die Industrie und für die Elektromobilität. Dafür sind viele elek­tro­nische Schalter notwendig, die mit einer neuen Anordnung besser ausgenutzt werden. Dies reduziert die Kosten und erhöht die Zuverlässigkeit von elektrischen Antriebssystemen.
Wer? Prof. Martin Pfost, Michael Ebli

MPTSC – Modellprädiktive Trajektorienscharregelung für mechatronische Systeme
Was? Ein echtzeitfähiges modellprädiktives Regelungsverfahren, das für eine Vielzahl von mechatronischen Systemen eingesetzt werden kann. Dabei stehen vor allem elektrische Antriebe im Vordergrund. Systeme mit diesem Regelungskonzept weisen eine erhöhte Systemperformance auf und ermöglichen eine einfache Konfiguration durch einen technischen Laien.
Wer? Prof. Torsten Bertram, Dr.-Ing. Martin Keller, Artemi Makarow, Christoph Rösmann

Zustandserkennung und Fehlerdiagnose in Kfz-Bordnetzen
Was? Ein modellbasiertes Diagnoseverfahren, das den genauen Zustand eines gesamten Kfz-Bordnetzes kontinuierlich berechnen kann. So können Fehler gefunden und entsprechende Maß­nahmen getroffen werden, sodass beispielsweise der sichere Betrieb kommender autonomer Fahrzeuge sehr gut unterstützt werden kann.
Wer? Prof. Stephan Frei, Michael Kiffmeier

ISRI 2
Was? Verfahren zur Herstellung und Produktisolierung von Tensiden, die z. B. zu einer günstigeren und schnelleren Herstellung von umweltfreundlichem Waschpulver oder Shampoo führen könnten. Adsorbentien mit hydrophober Oberfläche wurden benutzt, um Tenside aus verdünnten Lö­sun­gen hocheffektiv zu gewinnen.
Wer? Prof. Rolf Wichmann, Iva Anic, Dr. Arijit Nath, Pedro Franco
 
Ein ultrasteifes Hydrogel
Was? Ein Hydrogel, das zwar aus bis zu 90 Prozent Wasser besteht, aber trotzdem ultrasteif und extrem zäh ist. In Zukunft könnte das neue Material als druckstabile Trennmembran in der Meerwasserentsalzung oder als hochporöses Elektrodenmaterial für Batterien oder Brennstoffzellen zum Einsatz kommen.
Wer? Prof. Jörg Tiller, Nicolas Rauner, Mirjana Zoric
 
Ein neuartiger 3D-Drucker
Was? 3D-Drucker, bei dem mehrere Druckköpfe unabhängig voneinander und mit wesentlich höherer Geschwindigkeit bewegt werden können. Die Erfindung sorgt für den schnellen 3D-Druck insbesondere großer Bauteile unter gleichzeitiger Verwendung unterschiedlicher Materialien und für unterschiedliche Druckbreiten.
Wer?  Prof. Bernd Künne, Tim Krautwald

Smartverbinder [Justfix] 
Was? Verbindungselement für Profile mit der Möglichkeit der Fixierung in unterschiedlichen Winkelpositionen. Die Erfindung ermöglicht die präzise und flexible Ver­bin­dung von Bauteilen, Gestellen oder Gestängen unter verschiedenen und einstellbaren Winkeln.
Wer? Prof. Bernd Künne, Martin Möller

Neues Werkzeug für inkrementelles Umformen
Was? Die bewegliche, gelagerte Kugelspitze des Werkzeugs verhindert, dass das Ausgangsmaterial – eine 0,1 mm dünne Metallfolie – im inkrementellen Mikroumformprozess zerreißt. Hierdurch lassen sich besonders filigrane Strukturen prozesssicher herstellen, die bereits heute in High-Tech-Bauteilen vorkommen.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Thai Dang, Soeren Gies, Lars Kühnemann, Mounir Kouachi, Peter Beckhaus
 
Profilbiegevorrichtung zum ebenen und räumlichen Biegen
Was? Durch flexible Walzen überlagert die Vorrichtung gezielt Druckspannungen während des Biegeprozesses. Dadurch können die benötigte Biegekraft und die Rückfederung verringert sowie die Materialeigenschaften beeinflusst werden.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Rickmer Meya
 
FlexInForm 
Was? Verfahren zur schrittweisen und lokalen Aufweitung von Rohren und Profilen durch Werkzeuge, die sich im Inneren des Rohres befinden. Damit können beliebige und entlang des Profilbauteils veränderliche Querschnittsgeometrien erzeugt werden, wie sie beispielsweise für den Einsatz in lastoptimierten Strukturbauteilen von Automobilen benötigt werden.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Goran Grzancic, Christoph Becker, Sebastian Michel, Moritz Fuß
 
FlexBend
Was?  Ein Verfahren zum Biegen von Profilen mit flexiblem Werkzeug, das den Profilquerschnitt gegen Deformationen schützt. Das Prinzip ermöglicht die flexible Fertigung von faserverstärkten Kunststoffprofilen, die sonst ein produktspezifisches Werkzeug voraussetzen.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Christian Löbbe, Goran Grzancic

Variable Werkzeugpositionierung
Was? Ein Werkzeugkonzept zur variablen Werkzeugpositionierung, das die definierte umformtechnische Wandstärkenänderung von Blechen ermöglicht – bei zeitgleicher Einbringung von Funktionselementen ohne Gratbildung. Hierdurch können z. B. gewichtsoptimierte Zahnräder effizient herstellt werden.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Sebastian Wernicke, Soeren Gies

3D-TaktilPro
Was? Ein taktiles Messsystem, das Profilkrümmungen, Profildrehwinkel und die Querschnittstorsion direkt während des Messens auswertet. Hierdurch können Rohre und Profile nicht nur nach dem Biegen analysiert werden, sondern auch online, das heißt während des Biegens, vermessen werden.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Daniel Staupendahl, Daniel Schultz

Drehbare Hydraulikzylinderhaltevorrichtung für das Innenhochdruckumformen
Was? Diese flexible Werkzeugtechnik kann auf verschiedene Rohrgeometrien und Umformmatrizen angepasst werden, was die Werkzeugkosten gerade bei einer hohen Variantenvielfalt deutlich senkt.
Wer? Daniel Staupendahl und Erfinder von Faurecia

Schaltung für weniger elektromagnetische Störungen
Was? Die elek­tro­nische Schaltung reduziert elektromagnetische Störungen durch Gegenkopplung. Dadurch kann auf schwere, voluminöse und teure elektromagnetische Schirme aus Metall zum Teil verzichtet werden. Besonders für Elektrofahrzeuge ist die Lösung interessant, da hier das Gewicht einen großen Einfluss auf die Reichweite hat. 
Wer? Prof. Stephan Frei, Abid Mushtaq
 
Alternative zu QR-Codes
Was? Alternative zu QR-Codes zur automatischen Kopplung von Elektrogeräten mit Steuerungssystemen. Leistungsintensive Verbraucher wie Elektroautos können über mehrere Ebenen lokalisiert und gesteuert werden. So könnte in Zukunft vorhandene Infrastruktur optimal und ohne Überlastungen genutzt werden.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Christoph Aldejohann, Thomas Wohlfahrt, Jonas Maasmann

TIDEC – Synthesestrategie zu DNA-kodierten Bibliotheken kleiner arzneistoffartiger Moleküle
Was? Eine enge Kollaboration dreier Forschungs­gruppen hat TIDEC entwickelt. Die Strategie ermöglicht die Synthese von Wirkstoffbibliotheken, die bislang unzugänglich waren. Die pharmazeutische Industrie nutzt DNA-kodierte Bibliotheken, um potenzielle neue Wirkstoffe zur Behandlung von Krankheiten schnell und kostengünstig zu identifizieren.
Wer? Nachwuchs­gruppe Medizinische Chemie und Organische Chemie – Dr. Andreas Brunschweiger, Prof. Norbert Krause (Organische Chemie II), Mateja Klika Skopic, Hazem Salamon, Olivia Bugain, Kathrin Jung, Bernd Wagner und Dr. Andrey Antonchick vom Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie

CAIs – Covalent-Allosteric Inhibitors 
Was? Wie der Schlüssel in einem Schloss wirkt ein Wirkstoff mit Eiweißmolekülen – und entfaltet so seine medizinische Wirkung. Die Erfindung beschreibt Wirkstoffmoleküle mit einem neuartigen Bindungsmechanismus. Sie ermöglichen die gezielte Adressierung und konstante Inaktivierung des Eiweißmoleküls Akt1. Akt1 ist eine Proteinkinase und spielt bei der Entstehung von Tumorerkrankungen eine zentrale Rolle. Durch die zielgerichtete Modulation erhofft man sich neue Ansätze für die Krebstherapie.
Wer? Prof. Daniel Rauh (Chemische Biologie), Dr. Rajesh Gontla, Jörn Weisner

Rheolektro
Was? Das Verfahren beeinflusst die Pfropfengeometrie bei Mehrphasenströmungen in einem Mikrokanal, in dem wenigstens zwei Phasen in einem Mischungsbereich zusammengeführt werden.
Wer? Prof. David W. Agar (Chemische Verfahrenstechnik), Nicolai Antweiler, Sascha Gatberg, PD Dr. Joachim Franzke sowie zwei Erfinder vom Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS)

MOP – Verfahren zur Herstellung eines multiaxial orientierten Polymergefüges
Was? Mit diesem neuen Verfahren können deutlich stabilere Kunststofffolien als bisher hergestellt werden.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller (Biomaterialien und Polymerwissenschaften), Dr. Frank Katzenberg, Thomas Raidt, Robin Höher

Ebener Miniaturtorsionsversuch
Was? Mit dieser Erfindung können Streckgrenzen von flachen und leicht gewölbten Bauteilen ohne Probenentnahme geprüft werden. Dabei wird die Prüfstelle von zwei Seiten eingespannt und in der Blechebene verdreht. Der Widerstand des Werkstoffs gegen das Verdrehen wird in Form des Drehmoments bei Beginn der plastischen Umformung gemessen.
Wer? Prof. Erman Tekkaya (Institut für Umformtechnik und Leichtbau), Dr. Qing Yin

VeFILe
Was? Versuchsstand zur Ermittlung der Fließkurven von metallischen Leichtbauwerkstoffen wie zum Beispiel Aluminium: Fließkurven beschreiben das Werkstoffverhalten bei der Umformung und sind für die realitätsnahe Modellierung von Massivumformverfahren – zum Beispiel Strangpressen –er­for­der­lich. Mit dieser Erfindung können Fließkurven zeit- und kosteneffizient ermittelt werden.
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Thomas Kloppenborg von der Firma ISPT

Verfahren zur umformtechnischen Herstellung mehrteilig-gefügter (hybrider) Blechkörper mit zur Drehmomentübertragung geeigneter Form
Was? Mit dieser Erfindung können mit Formelementen versehene Blechkörper hergestellt werden, die aus verschiedenen Schichten während des Umformens gefügt werden. Eine Musteranwendung ist die Herstellung von leichten Zahnrädern. Hierbei werden widerstandsfähige Zähne aus Stahl in eine leichte Stützstruktur aus Aluminium eingebracht.
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Nooman Ben Khalifa, Soeren Gies, Peter Lukas Sieczkarek, Sebastian Wernicke

Solarlight
Was? Die Erfindung ist eine Beleuchtungsvorrichtung, die mittels eines dünnen planaren Lichtwellenleiters Sonnenlicht außerhalb eines Gebäudes einkoppelt und innerhalb eines Gebäudes wieder auskoppelt. Durch den Lichtwellenleiter können auch fensterlose oder innenliegende Räume mit Sonnenlicht versorgt werden.
Wer? Prof. Andreas Neyer (Mikrostrukturtechnik), Michael Jakubowsky

MicroDetec
Was? Es handelt sich um ein Verfahren und eine Vorrichtung zur nicht invasiven Bestimmung von Prozessparametern bei Mehrphasenströmungenin Mikrokanälen oder Mikrokapillaren.
Wer? Prof. Dr. David W. Agar, Nicolai Antweiler sowie zwei Erfinder des ISAS

Sili-Kill
Was? Das Patent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Siliziumdioxidnanopartikeln mit Biozid-Aktivität zur Vermeidung von Biofilmen z. B. bei der Herstellung von Beschichtungen im Sanitärbereich.
Wer? Prof. Dr. Jörg Tiller, Nicolas Rauner, Christoph Müller

Optische Freiraumübertragun
Was? Das Schutzrecht betrifft ein Verfahren zur optischen Übertragung von Daten im freien Raum von einem Sender zu mindestens einem Empfänger. Des Weiteren betrifft das Schutzrecht eine bildgebende Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemäßen Übertragung der Daten und eine Kamera zum Empfang der übertragenen Daten.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kays

Verfahren zur Bereitstellung energieabnahmespezifischer Informationen
Was? Das Verfahren dient der Lokalisierung und kommunikationstechnischenKopplung eines elektrischen Verbrauchers mit einem Management- und Abrechnungssystem. So lassen sich Steuerungs- und Abrechnungsinformationen austauschen. Das Verfahren ist besonders für ortsveränderliche Verbraucher geeignet und lässt sich in Ortsnetzstationen und Smart Meter integrieren.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Christoph Aldejohann, Jonas Maasmann, Willi Horenkamp, Dr. Jan Fritz Rettberg

3-D-Drucker für großvolumige Bauteile
Was? Das Schutzrecht gilt einer Vorrichtung für dreidimensionale additive Druckoperationen insbesondere für großvolumige Bauteile, welche nach dem Verfahren des Fused Deposition Molding (FDM) erfolgen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Künne, Tim Krautwald, Manuel Wißuwa

In-Situ Herstellung hybrider Leichtbaustrukturen mit FVK-Kern 
Was? Das patentierte Verfahren dient der Herstellung thermoplastischer Faser-Metall-Laminat-Bauteile mittels Umformverfahren sowie entsprechend hergestellter Faser-Metall-Laminat-Bauteile.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Nooman Ben Khalifa,Alper Güner, Thomas Mennecart sowie drei Erfinder des Karlsruher Instituts für Technologie

Inkrementelles Gesenkbiegen von Drähten, Rohren oder Profilen 
Was? Entwickelt wurde ein Verfahren zur inkrementellen, das heißt schrittweisen Herstellung von gebogenen Drähten, Rohren, Profilen oder dergleichen aus stangenförmigen metallischen Materialien.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes, Daniel Staupendahl

Schaltungskonzept für Pulsgeneratoren
Was? Das Schaltungskonzept für den Einsatz in Pulsgeneratoren/Stoßstromanlagen für die elektromagnetische Umformung oder verwandte Prozesse reduziert den Strombedarf des Prozesses.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Soeren Gies, Dr.-Ing. Christian Weddeling, Andreas Herdt und Erfinder der Firma Astrol Electronic AG

Kombinierte Herstellung von Bauteilen mittels inkrementeller Blechumformung
Was? Das Verfahren und die Apparatur kombinieren zwei Schritte der Bauteilbearbeitung, ohne dass ein Umspannen er­for­der­lich ist. Die Maschine formt das Bauteil schrittweise um und kann geometrisch komplexe Formelemente auch auf gekrümmte Oberflächen additiv auftragen. Dabei kommt das Verfahren des Laser-Pulver-Auftragsschweißens zum Einsatz.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Ramona Hölker, Dr.-Ing. Nooman Ben Khalifa

Backtracing Verfahren
Was? Verfahren zum Rendering beim Fotografieren mit plenoptischen Kameras, das z. B. bei Augentumoren und der Bildgebung der Netzhaut zum Einsatz kommt.
Wer? Holger Sommer

Mikrokollimator-Seed MCS
Was? Bei der Brachytherapie werden radioaktive Präparate in die Nähe eines Tumors gebracht, um diesen mit der frei werdenden Strahlung zu zerstören. Die Erfindung betrifft ein Mikrokollimatorsystem, das das radioaktive Präparat umhüllt und den Abstrahlwinkel auf den schmalen Bereich des Tumorvolumensbeschränkt.
Wer? Dr. Marion Eichmann sowie Dr. Dirk Flühs vom Universitätsklinikum Essen

Live Cell Multiplex Biosensors
Was? Proteinchip zur parallelen Messung von multiplen makromolekulare Interaktionen zwischen Proteinen innerhalb einer lebenden Zelle.
Wer? Prof. Christof Niemeyer, Dr. Leif Dehmelt, Silke Gandor, Prof. Philippe Bastiaens, Dr. Stephanie Reisewitz, Dr. Guiseppe Arrabiato, Hendrik Schröder

Sensor zur Ermittlung von Lösungsmittelkonzentrationen
Was? Sensor zur Ermittlung der Konzentration von Lösungsmitteln mit Hilfe eines Formgedächtnispolymers, welches in eine spezielle Vorrichtung eingespannt wird und sich reversibel und proportional zur Konzentration der Lösungsmittel verhält.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Frank Katzenberg, Dominik Quitmann

Enhanced Separation by Membranes using Solvent Modifications
Was? Verfahren zur Verbesserung der Trenneigenschaften von Membranen durch gezielte Zugabe eines Lösungsmittels zum Standardlösungsmittel.
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dr.-Ing. Philip Lutze, Patrick Schmidt

Applied Catastrophic Phase Inversion
Was?  Ein neues Verfahren zur schnellen und effizienten Aufarbeitung von stabilen Emulsionen in der Ganzzell-Biokatalyse.
Wer? Prof. Gabriele Sadowski, Dr.-Ing. Christoph Brandenbusch, Dr. Bruno Bühler, Jonathan A. Collins

Verfahren zur Herstellung von Werkzeugspulen
Was? Verfahren zur Herstellung von Werkzeugspulen und/oder Werkzeugen für die Magnetumformung insbesondere dünnwandiger Werkstücke aus elektrisch leitfähigen Werkstoffen sowie entsprechend hergestellte Werkzeugspule. Die Erfindung betrifft Werkzeugspulen für die elektromagnetische Umformung, wobei der stromführende Spulenkörper mittels Verfahren des Rapid Tooling additiv gefertigt wird und die Spulengeometrie und so das magnetische Feld durch den Einsatz additiver Fertigungsverfahren beliebig gestaltet und an die Umformaufgabe angepasst werden kann.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Andreas Jäger, Ramona Hölker, Jörn Lueg-Althoff, Lukas Kwiatkowski, O. Koray Demir

Anlage zur Erbringung von Systemdienstleistungen aus dem Verteilernetz
Was? Vorrichtung und ein Verfahren, welche(s) in einem Verteilnetz ein definiertes Wirk- und Blindleistungsverhalt en einstellt, um damit aus dem Verteilnetz heraus Systemdienstleistungen für ein vorgelagertes Netz (z. B. ein Transportnetz) zu erbringen. Hierzu werden externe Daten (Wetterdaten, Verbrauchsvorhersagen) und Messwerte verwendet, um das Verhalten derart einzustellen, dass das Transportnetz hinsichtlich der Aufrechterhaltung.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Dieter König, Theresa Noll, Marco Greve

Kontinuierlicher Gegenstrom Zentrifugalverteilungsextraktor
Was? Effiziente Vorrichtung zur Aufreinigung von chemischen und biotechnischen Produkten und Naturstoffen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schembecker, Christoph Schwienheer, Stephan Adelmann

Methanpyrolyse im Schmelzmetallkapillarreaktor
Was? Verfahren zur Energiegewinnung aus Erdgas ohne Erzeugung von umweltschädlichem Kohlendioxid.
Wer? Prof. Dr. David Agar, Ina Schultz

RoProBend
Was? Verfahren zur Herstellung von Profilen, welche über ihre Längsachse variierende, symmetrische sowie asymmetrische Querschnitte besitzen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Matthias Hermes, Christoph Becker, Robert Wagner

Eigenschaftsgradierte Strangpressprofile
Was? Erzeugung von Profilen aus Aluminiumspänen, wobei die Bildung von Lufteinschlüssen verhindert wird und in verschiedenen Abschnitten des Profils die Festigkeit und Verformbarkeit des Pressrohlings eingestellt werden kann.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Erman Tekkaya, Volkan Güley

Augenapplikator
Was? Der Augenapplikator ist ein medizinisches Gerät zur Anwendung bei der Brachytherapie, bei der radioaktive Präparate in die Nähe eines Augentumors gebracht werden, um das kranke Gewebe mit der frei werdenden Strahlung zu zerstören.
Wer? Dr. rer. nat. Marion Eichmann, Melanie Ebenau sowie ein Erfinder des Universitätsklinikums Essen

Kontextsensitiver Daten-Cache – KDC
Was? Echtzeitfähige Cache- und Speicherkohärenz für Multi-/Many-Core Systeme in hochkritischen An­wen­dungen wie z.B. im Flugverkehr, im Automobil oder bei der Bahn.
Wer? Jun. Prof. Dr. rer. nat. Sascha Uhrig

EMFSC (E-Mobility Functional Security Certificate Mechanisms) 
Was? Verfahren zur Erhöhung der Si­cher­heit beim Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs.
Wer? Prof. Dr. Christian Wietfeld, Sven Gröning, Jens Schmutzler

Co-Simulator für elektrische Energie- und IKT-Systeme 
Was? Simulationssystem zur technischen und wirtschaftlichen Optimierung von Energieversorgungssystemen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Sven Christian Müller, Kay Görner, Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld, Dr. -Ing. Andreas Lewandowski, Hanno Georg, Christian Müller

RNA-Umbau
Was? Einbau modifizierter RNA in RNA-Stränge, um diese stabiler zu machen
Wer? PD Dr. Susanne Brakmann, Jenny Ibach

Fluoreszierende Verbindungen 
Was? Spezielle fluoreszierende Verbindungen für zellmikroskopische Untersuchungen
Wer? Prof. H.-Dieter Arndt, Dr. Leif Dehmelt sowie Erfinder der MPG
 
Genotoxische Verunreinigungen entfernen
Was? Entfernung von genotoxischen Verunreinigungen aus einem Synthesegemisch mit MIPs
Wer? PD Dr. Börje Sellergren, Dr. Emelie Fritz sowie ein freier Erfinder

Proteine aufreinigen
Was? Verfahren zur Aufreinigung von Proteinen
Wer? Prof. Gerhard Schembecker, Dr. Bernhard Burghoff, Fatma A. van Winssen

Kontaktlose Mikroben-Isolation
Was? Mikroelektronische und mikrofluidische Vorrichtung zur kontaktlosen Isolation und Analyse einzelner Mikroben
Wer? Prof. Andreas Schmid, Dr. Lars Blank, Frederik Fritzsch, ein freier Erfinder

Mikroreaktor
Was? Mikroreaktor zur Umsetzung eines flüssigen oder gelösten Substrats mit einem Gas.
Wer? Prof. Andreas Schmid, Dr. Katja Bühler, Rohan Karande

Bio-Surfactants I
Was? Biotechnologisches Verfahren zur Herstellung spezieller Bio-Surfactants
Wer? PD Dr.-Ing. Lars Blank, Till Tiso und Erfinder der HHU Düsseldorf
 
Bio-Surfactants II
Was? Spezielles Verfahren zur Ausbeuteerhöhung bei der Herstellung spezieller Bio-Surfactants
Wer? Prof. Rolf Wichmann, PD Dr.-Ing. Lars Blank, Dr.-Ing. Eva Maria del Amor Villa, Benjamin Küpper, Christian Nowacki„S“
 
CO2-Sensor
Was? Sensor zur Messung der CO2-Konzentration, der gegen Fouling inert ist
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller und Erfinder eines int. Spezialgeräteherstellers

Reaktive Destillation
Was? Verfahren zur reaktiven Destillation von Oktan-Additiven
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dr.-Ing. Peter Kreis, Carlos A. Gonzalez Rugerio und Erfinder eines Instituts aus Polen

Neues Verfahren für die Rohrfertigung
Was? Fertigung von Rohren aus Blechen mit einer sequentiellen Prozesssteuerung
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Uwe Dirksen, Dr. Alexander Brosius, Alessandro Selvaggio

Hybride Metallbauteile
Was? Kombinationen aus Tiefziehen und Fließpressen zur Herstellung hybrider Metallbauteile
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Andreas Jäger, Stephan Hänisch, Stephan Bröckerhoff„“

Biegen und Aufweiten von Rohren
Was? Biegen von Rohren mit gleichzeitigem Aufweiten des Durchmessers
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Matthias Hermes, Alessandro Selvaggio

Beliebig lange Aluminiumprofile
Was? Vorrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung von beliebig langen Aluminiumprofilen
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Nooman Ben Khalifa, Alessandro Selvaggio sowie Erfinder eines Sondermaschinenbauers

Assistenzsystem für die Bewegungstherapie
Was? Assistenzsystem zur Bewegungstherapie von in der Mobilität ein­ge­schränk­ten Patienten
Wer? Prof. Bernd Kuhlenkötter, Frank Domrös, Guido Hoffmeier sowie Erfinder der Klinik München und zweier Un­ter­neh­men

Wellenlängenmultiplexer 
Was? Wellenlängenmultiplexer für Mehrkernglasfasern
Wer? Prof. Peter Krummrich

Hochauflösende Auslesemechanismen 
Was? Hochauflösende Auslesemechanismen mikroskopischer Sensoren
Wer? Prof. Joachim Knoch und ein Erfinder der RUB

Ein neuartiger Druckmesser
Was? Druckmesser auf der Basis eines MOSFET (Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistor)
Wer? Prof. Joachim Knoch, Dr. Klaus Kallis

Induktive Aufheizung 
Was? Induktive Aufheizung von Gasturbinenrotorschrauben
Wer? Prof. Stefan Kulig, Dr. Sven Exnowski und ein Erfinder eines Technologiekonzerns

Funknetz für Rettungskräfte
Was? Vorrichtung zum einfachen und ausfallsicheren Betreiben eines Funknetzes für Rettungskräfte
Wer? Prof. Christian Wietfeld, Andreas Herbert Wolff sowie ein Erfinder der Feuerwehr Gelsenkirchen

Datenschutz im Rettungsfunk 
Was? Verfahren zum Schutz von Daten in Funknetzen von Rettungskräften
Wer? Prof. Christian Wietfeld, Mohamad Sbeiti, Sebastian Subik und Andreas Herbert Wolff

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.