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Unsere Patente

Er­fin­dung­en mit Marktpotenzial schützt die TU Dort­mund patentrechtlich. In unserem Archiv finden Sie einen Überblick über die Patentanmeldungen aus den ver­gang­enen Jahren. Viel Spaß beim Stöbern!

DELTA
Was? Vorrichtung zur Messung der Polarisation: Ein Messgerät zur Bestimmung der Polarisation von gepulsten Hochfrequenzsignalen. Es hilft dabei, an Teilchenbeschleunigern die Ei­gen­schaf­ten des Elektronenstrahls zu verstehen. Auch kön­nen bei neuen Mobilfunkstandards mit sehr hohen Datenraten damit Sender und Empfänger vermessen wer­den
Wer? Carsten Mai und drei wei­tere Erfinder von der TU Dresden
 

Fa­kul­tät für Chemie und Che­mi­sche Biologie
Was? Method for Determining 5-Methylcytosine Configurations in DNA: Neue Klasse von Rezeptormolekülen, die Kombinationen von DNA- Bausteinen in beiden Strängen einzelner Doppelhelices auslesen. Diese Kombinationen könnten Signale für die Bildung von Genprodukten darstellen und die Entstehung unterschiedlicher Zelltypen (u.a. Krebszellen) regulieren. 
Wer? Prof. Daniel Summerer, Benjamin Buchmuller
 

Fa­kul­tät Bio- und Chemie­ingenieur­wesen
Was? Ver­fah­ren zur gesteuerten Hefeproduktion: Biotechnologische Prozesse sind hochkomplex. Ein Beispiel ist die Hefeproduktion, bei der sich Ethanol bilden kann, was vermieden wer­den muss. Durch ma­the­ma­ti­sche Berechnung, wie sich das Wachstum und der Stoffwechsel der Zellen in der Hefekultur verhalten, lässt sich dies verhindern und die Pro­duk­tion zudem nachhaltiger ge­stal­tenWer? Prof. Sebastian Engell, Sven Wegerhoff

Was? Aerosol-Generator: Sprühtrocknungsanlage zur Herstellung von Wirkstoffpartikeln. Mit dem Ver­fah­ren sollen die Löslichkeit und Auf­nah­me von schwer wasserlöslichen Wirkstoffen in den Blutkreislauf ver­bessert wer­den. Die Anlage kann bei der Herstellung fester, oral eingenommener Arzneiformen eingesetzt wer­den
Wer? Prof. Markus Thommes, Prof. Helmut Wiggers, Dr. Adrian Dobrowolski und ein weiterer Erfinder von der Hoch­schu­le Anhalt
 

Fa­kul­tät Maschinen­bau
Was? Vorrichtung und Ver­fah­ren zur Durchführung von Stauchversuchen an Probenkörpern zur Charakterisierung von Werkstoffen sowie ent­sprech­en­der Probenkörper: Metalle zeigen je nach Spannungszustand ein unterschiedliches Umformverhalten. Durch die Erfindung kön­nen Metallproben in einen Zustand versetzt wer­den, der eine extreme Umformung erlaubt. So kön­nen Werkstoffe für die Um­form­tech­nik un­ter­sucht und Prozesse optimiert wer­den
Wer? Prof. A. Erman Tekka- ya, Felix Kolpak, Oliver Hering

Was? Ver­fah­ren und Vorrichtung zur Herstellung von Profilquerschnitten aus Metallen und Kunststoffen mittels Strangpressen und Extrusi- on: Lange Bauteile aus Kunststoff und Aluminium kön­nen ohne Unterbrechung in ei­nem Fertigungsschritt hergestellt wer­den. Es entstehen neuartige Profile, die die Vorteile der un­ter­schied­lichen Werkstoffe vereinen. 
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Prof. Noomane Ben Khalifa, Dr. Thomas Kloppenborg, Johannes Gebhard, André Schulze, Dr. Christoph Dahnke, Prof. Markus Stommel, Fabian Günther

Was? Ver­fah­ren zur Fertigung von Verbundteilen durch eine Kombination aus Aufweiten, Tiefziehen und anschließender Massivumformung: Hierbei wer­den Wellen aus ei­nem Leichtmetallkern und ei­nem höherfesten Mantelwerkstoff hergestellt. Durch das Ver­fah­ren kön­nen Teile einer Leichtmetallwelle mit ei­nem festeren Blech überzogen und so mechanische Ei­gen­schaf­ten wie die Festigkeit ver­bessert wer­den
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Oliver Napierala, Oliver Hering, Dr. Chris- toph Dahnke, Martin Izydorczyk

Was? Schneidkantenpräparation: Durch das Entfernen von scharfen Kanten und das Abrunden der Werkzeugschneiden kann die Leis- tungsfähigkeit von Zerspanungswerkzeugen signifikant erhöht wer­den. Durch das Ver­fah­ren ist dies nun auch auf her­kömm­li­chen Werkzeugschleifmaschinen mög­lich
Wer? Timo Bathe
 

Fa­kul­tät für Elek­tro­tech­nik und In­for­ma­tions­tech­nik
Was? Methode zur Erzeugung von orientierten Polyolefinen für die An­wen­dung in elektrischen Netzbetriebsmitteln: Optimierter Kunststoff für die elektrische Isolation in Netzbetriebsmitteln. Bei der Herstellung wird das verwendete Material in seiner Gefügestruktur be­ein­flusst, sodass sich eine höhere Stabilität unter elektrischen Beanspruchungen und eine längere Lebensdauer ergeben. 
Wer? Prof. Frank Jenau, Christoph Felix Niedik, Dr. Frank Katzenberg, Dominik Segiet

Was? Ver­fah­ren zum Erkennen eines Lichtbogens in ei­nem Energieversorgungsnetz: Besonders in modernen Kfz mit hohen Bordnetzspan- nungen kön­nen Lichtbögen auf­tre­ten und zu Unfällen führen. Lichtbögen entstehen, wenn Strom durch einen luftgefüllten Abstand zwischen Leitern fließt, z.B. bei beschädigten Isolierungen. Das Ver­fah­ren identifiziert Lichtbögen rechtzeitig und erhöht somit die Si­cher­heit von Fahrzeugen. 
Wer? Prof. Stephan Frei, Michael Kiffmeier

Was? Register Mirror Technology – Mehr-Kern-Prozessorsystem: Eine Peripherie-Virtualisierungstechnologie zur Ein- und Ausgabe von Daten. Sie er­mög­licht es, ein einzelnes Peripheriegerät, z.B. eine Festplatte, für voneinander un­ab­hän­gi­ge Systeme zu nut­zen. Dadurch kann es in gemischtkritischen Umgebungen, z.B. ei­nem Auto, gleichzeitig für kritische Aufgaben wie die Airbag-Steuerung und unkritische wie das Entertainment genutzt wer­den
Wer? Jitendra Choudhary

DAPOS – Abbaubare antimikrobielle Polymere
Was? Biozide Polymere, die sehr schnell Bak­te­ri­en abtöten und sich dann durch Hydrolyse innerhalb weniger Minuten bis Stunden selbst deaktivieren. Diese Polymere könnten in Zukunft bei der Desinfektion von Krankenhäusern oder Wasserleitungen sowie in der Waschmittelindustrie eingesetzt wer­den.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Christian Krumm, Sylvia Trump

Schaumreduzierende Elemente für Reaktoren der Ver­fah­rens­tech­nik
Was? Volumenkörper mit einer stark wasser- und fettabweisenden Oberfläche, der in Reaktoren der Bio- und Chemieverfahrenstechnik zum Ein­satz kommt. Hierdurch kann bei gleichbleibender Begasung der Gaseintrag, zum Beispiel von Sauerstoff, erhöht wer­den.
Wer? Heiko Burak


Rapid Tooling
Was? Eine Prozesskombination zur Fertigung von Werkzeugen oder Bauteilen, bei denen der Grundkörper aus einzelnen Blechlamellen schnell und kostengünstig hergestellt wird. Die hierbei auftretenden Stufen an der Bauteiloberfläche wer­den mittels Auftragsschweißen aufgefüllt und durch Walzen oder Fräsen eingeebnet.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Dr. Ramona Hölker-Jäger
 
FilChange – Vorrichtung und Ver­fah­ren für den Filamentwechsel
Was? Ein neuartiges System und Ver­fah­ren, mit dem beliebig viele unterschiedliche Kunststoffe im 3D-Druck unterbrechungsfrei verarbeitet wer­den kön­nen. Zukünftig kön­nen so komplexe Multimaterialbauteile enorm kostengünstig hergestellt wer­den.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Bernd Künne, Tim Krautwald, Julian Mosler, Jasper Gruson, Philipp Kemper

Ver­fah­ren und Vorrichtung zur zeitlichen Synchronisation der optischen Über­tra­gung von Daten im freien Raum
Was? Ein Ver­fah­ren zur zeitlichen Synchronisation einer Kamera und eines Displays, mit dem sich Daten unabhängig vom Typ des Kamerasensors optisch übertragen lassen. Hierdurch kön­nen Werbe- und Informationsbildschirme durch im Bild versteckte Zusatzinhalte erweitert wer­den, die jeder Betrachter durch kurzes Filmen des Displays auf sein Smartphone herunterladen kann.
Wer? Johannes Klein, Jianshuang Xu, Christian Brauers
 

MIDEC - Micellar DNA-Encoded Chem­is­try
Was? DNA-kodierte Molekülbibliotheken sind eine effiziente Technologie für die Wirkstoffsuche. Nanometergroße Reaktoren, in denen Katalysatoren verkapselt sind, ermöglichen die Herstellung von an DNA gebundenen wirkstoffartigen Molekülen. Dabei verhindert die Verkapselung der Katalysatoren die Zerstörung der DNA.
Wer? Prof. Ralf Weberskirch, Dr. An­dre­as Brunschweiger, Mateja Klika Skopic, Avinash Bhat

Neues Antituberkulotikum
Was? Laut der Welt­gesund­heits­orga­ni­sation gehört Tuberkulose zu den zehn häufigsten Todesursachen weltweit. Nun konnte ein Molekül ent­wickelt wer­den, das einen wichtigen Zwischenschritt für einen möglichen neuen Arzneistoff zur Bekämpfung der Tuberkulose darstellt.
Wer? Dr. Oliver Koch, Luis Bering

BMP-Mimetics
Was? Ein kleines synthetisches Molekül, das in der Lage ist, ein großes Biomakromolekül authentisch zu imitieren, hat viele Vorteile vor allem für therapeutische aber auch biotechnologische An­wen­dungen. Nun stehen erste Wirkstoffkandidaten als Mimetika des entwicklungsbiologisch relevanten Wachstumsfaktors BMP unter an­de­rem für die Knochen-Regeneration zur Ver­fü­gung.
Wer? Prof. Dennis Schade, Jonas Halver

xPET
Was? Polyethylenterephthalat(PET)-Fasern sind Hochleistungswerkstoffe, die ih­re mechanischen Ei­gen­schaf­ten erst durch gezieltes Ziehen aus der Schmelze erlangen. Dies ist bei dickeren Formkörpern bislang nicht mög­lich und schränkt somit die Verwendungsmöglichkeiten von PET ein. Die vorliegende Erfindung löst dieses Problem durch kritische Vernetzung des Polymers (xPET). Dadurch kön­nen auch dickere Bauteile als Fasern durch Dehnung aus der Schmelze ver­stärkt wer­den.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Frank Katzenberg, Thomas Raidt

RRR – Rotating Ring Reactor
Was? Ein innovativer Apparat, der mit­hil­fe eines rotierenden, struk­tu­rier­ten Rings für eine schnelle Durchmischung von Flüssigkeiten sorgt – platzsparend und effizient. Durch seine An­wen­dung in der chemischen Industrie könnten in Zukunft Produktionsverfahren beschleunigt und Pro­dukt­ei­gen­schaf­ten präziser gesteuert wer­den.
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dennis Wenzel

Vorrichtung zum elektromagnetischen Erwärmen mittels kombinierter Konduktion und Induktion
Was? Die Erfindung ist für die Erwärmung von dünnwandigen Blech- und Rohrbauteilen bei geringer Generatorfrequenz relevant. Durch die Heizvorrichtung kön­nen Blechbauteile für Fertigungsprozesse wie die Warmblechumformung erhitzt wer­den, sodass eine in-situ Wärmebehandlung mög­lich ist.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Christian Heinrich Löbbe genannt Brüggemann, Rickmer Meya
 
Vorrichtung und Ver­fah­ren zur Randaufdickung eines Werkstückes
Was? Die Erfindung er­mög­licht es, aus napfförmigen Werkstücken durch axiales Umformen randverdickte und verzahnte Blechbauteile herzustellen. So kön­nen Bauteile wie zum Beispiel Zahnräder mit verbesserten mechanischen Ei­gen­schaf­ten bei reduziertem Gewicht produziert wer­den.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Sebastian Wernicke, Peter Sieczkarek, Soeren Gies

FlexVolt
Was? Ein Ver­fah­ren zur flexiblen und witterungsangepassten Optimierung der Übertragungskapazitäten in Freileitungssystemen. Insbesondere bei schönem Wetter lässt sich hiermit mehr Energie vom Erzeuger zum Verbraucher übertragen und der Bedarf an neuen Freileitungen reduzieren.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Prof. Martin Pfost, Dr.-Ing. Christian Kreischer

Current Share
Was? Elektromotoren sind unverzichtbare Antriebe für die Industrie und für die Elektromobilität. Dafür sind viele elek­tro­nische Schalter notwendig, die mit einer neuen Anordnung besser ausgenutzt wer­den. Dies reduziert die Kosten und erhöht die Zuverlässigkeit von elektrischen Antriebssystemen.
Wer? Prof. Martin Pfost, Michael Ebli

MPTSC – Modellprädiktive Trajektorienscharregelung für mechatronische Systeme
Was? Ein echtzeitfähiges modellprädiktives Regelungsverfahren, das für eine Vielzahl von mechatronischen Systemen eingesetzt wer­den kann. Dabei stehen vor allem elektrische Antriebe im Vordergrund. Systeme mit diesem Regelungskonzept weisen eine erhöhte Systemperformance auf und ermöglichen eine einfache Konfiguration durch einen tech­nisch­en Laien.
Wer? Prof. Torsten Bertram, Dr.-Ing. Martin Keller, Artemi Makarow, Christoph Rösmann

Zustandserkennung und Fehlerdiagnose in Kfz-Bordnetzen
Was? Ein modellbasiertes Diagnoseverfahren, das den genauen Zustand eines gesamten Kfz-Bordnetzes kontinuierlich berechnen kann. So kön­nen Fehler gefunden und ent­spre­chende Maß­nahmen getroffen wer­den, sodass bei­spiels­weise der sichere Betrieb kommender autonomer Fahrzeuge sehr gut un­ter­stützt wer­den kann.
Wer? Prof. Stephan Frei, Michael Kiffmeier

ISRI 2
Was? Ver­fah­ren zur Herstellung und Produktisolierung von Tensiden, die z. B. zu einer günstigeren und schnelleren Herstellung von umweltfreundlichem Waschpulver oder Shampoo führen könnten. Adsorbentien mit hydrophober Oberfläche wurden benutzt, um Tenside aus verdünnten Lö­sun­gen hocheffektiv zu gewinnen.
Wer? Prof. Rolf Wichmann, Iva Anic, Dr. Arijit Nath, Pedro Franco
 
Ein ultrasteifes Hydrogel
Was? Ein Hydrogel, das zwar aus bis zu 90 Pro­zent Wasser besteht, aber trotzdem ultrasteif und extrem zäh ist. In Zukunft könnte das neue Material als druckstabile Trennmembran in der Meerwasserentsalzung oder als hochporöses Elektrodenmaterial für Batterien oder Brennstoffzellen zum Ein­satz kom­men.
Wer? Prof. Jörg Tiller, Nicolas Rauner, Mirjana Zoric
 
Ein neuartiger 3D-Drucker
Was? 3D-Drucker, bei dem mehrere Druckköpfe unabhängig voneinander und mit wesentlich höherer Geschwindigkeit bewegt wer­den kön­nen. Die Erfindung sorgt für den schnellen 3D-Druck ins­be­son­de­re großer Bauteile unter gleichzeitiger Verwendung unterschiedlicher Ma­te­ri­alien und für unterschiedliche Druckbreiten.
Wer?  Prof. Bernd Künne, Tim Krautwald

Smartverbinder [Justfix] 
Was? Verbindungselement für Profile mit der Mög­lich­keit der Fixierung in un­ter­schied­lichen Winkelpositionen. Die Erfindung er­mög­licht die präzise und flexible Ver­bin­dung von Bauteilen, Gestellen oder Gestängen unter ver­schie­de­nen und einstellbaren Winkeln.
Wer? Prof. Bernd Künne, Martin Möller

Neues Werkzeug für inkrementelles Umformen
Was? Die bewegliche, gelagerte Kugelspitze des Werkzeugs verhindert, dass das Ausgangsmaterial – eine 0,1 mm dünne Metallfolie – im inkrementellen Mikroumformprozess zerreißt. Hierdurch lassen sich be­son­ders filigrane Strukturen prozesssicher herstellen, die bereits heute in High-Tech-Bauteilen vorkommen.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Thai Dang, Soeren Gies, Lars Kühnemann, Mounir Kouachi, Peter Beckhaus
 
Profilbiegevorrichtung zum ebenen und räumlichen Biegen
Was? Durch flexible Walzen überlagert die Vorrichtung gezielt Druckspannungen wäh­rend des Biegeprozesses. Dadurch kön­nen die benötigte Biegekraft und die Rückfederung verringert sowie die Materialeigenschaften be­ein­flusst wer­den.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Rickmer Meya
 
FlexInForm 
Was? Ver­fah­ren zur schrittweisen und lokalen Aufweitung von Rohren und Profilen durch Werkzeuge, die sich im Inneren des Rohres befinden. Damit kön­nen beliebige und entlang des Profilbauteils veränderliche Querschnittsgeometrien erzeugt wer­den, wie sie bei­spiels­weise für den Ein­satz in lastoptimierten Strukturbauteilen von Automobilen benötigt wer­den.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Goran Grzancic, Christoph Becker, Sebastian Michel, Moritz Fuß
 
FlexBend
Was?  Ein Ver­fah­ren zum Biegen von Profilen mit flexiblem Werkzeug, das den Profilquerschnitt gegen Deformationen schützt. Das Prinzip er­mög­licht die flexible Fertigung von faserverstärkten Kunststoffprofilen, die sonst ein produktspezifisches Werkzeug voraussetzen.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Christian Löbbe, Goran Grzancic

Variable Werkzeugpositionierung
Was? Ein Werkzeugkonzept zur variablen Werkzeugpositionierung, das die definierte umformtechnische Wandstärkenänderung von Blechen er­mög­licht – bei zeitgleicher Einbringung von Funktionselementen ohne Gratbildung. Hierdurch kön­nen z. B. gewichtsoptimierte Zahnräder effizient herstellt wer­den.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Sebastian Wernicke, Soeren Gies

3D-TaktilPro
Was? Ein taktiles Messsystem, das Profilkrümmungen, Profildrehwinkel und die Querschnittstorsion direkt wäh­rend des Messens auswertet. Hierdurch kön­nen Rohre und Profile nicht nur nach dem Biegen analysiert wer­den, sondern auch online, das heißt wäh­rend des Biegens, vermessen wer­den.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Daniel Staupendahl, Daniel Schultz

Drehbare Hydraulikzylinderhaltevorrichtung für das Innenhochdruckumformen
Was? Diese flexible Werkzeugtechnik kann auf ver­schie­de­ne Rohrgeometrien und Umformmatrizen angepasst wer­den, was die Werkzeugkosten gerade bei einer hohen Variantenvielfalt deutlich senkt.
Wer? Daniel Staupendahl und Erfinder von Faurecia

Schaltung für weniger elektromagnetische Stö­run­gen
Was? Die elek­tro­nische Schaltung reduziert elektromagnetische Stö­run­gen durch Gegenkopplung. Dadurch kann auf schwe­re, voluminöse und teure elektromagnetische Schirme aus Metall zum Teil verzichtet wer­den. Besonders für Elektrofahrzeuge ist die Lö­sung interessant, da hier das Gewicht einen großen Einfluss auf die Reichweite hat. 
Wer? Prof. Stephan Frei, Abid Mushtaq
 
Alternative zu QR-Codes
Was? Alternative zu QR-Codes zur automatischen Kopplung von Elektrogeräten mit Steuerungssystemen. Leistungsintensive Verbraucher wie Elektroautos kön­nen über mehrere Ebenen lokalisiert und gesteuert wer­den. So könnte in Zukunft vorhandene Infrastruktur optimal und ohne Überlastungen genutzt wer­den.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Christoph Aldejohann, Thomas Wohlfahrt, Jonas Maasmann

TIDEC – Synthesestrategie zu DNA-kodierten Bibliotheken kleiner arzneistoffartiger Mo­le­kü­le
Was? Eine enge Kollaboration dreier Forschungs­gruppen hat TIDEC ent­wickelt. Die Strategie er­mög­licht die Synthese von Wirkstoffbibliotheken, die bislang unzugänglich waren. Die phar­ma­zeu­ti­sche Industrie nutzt DNA-kodierte Bibliotheken, um potenzielle neue Wirk­stoffe zur Behandlung von Krank­hei­ten schnell und kostengünstig zu identifizieren.
Wer? Nach­wuchs­gruppe Medizinische Chemie und Organische Chemie – Dr. An­dre­as Brunschweiger, Prof. Norbert Krause (Organische Chemie II), Mateja Klika Skopic, Hazem Salamon, Olivia Bugain, Kathrin Jung, Bernd Wagner und Dr. Andrey Antonchick vom Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie

CAIs – Covalent-Allosteric Inhibitors 
Was? Wie der Schlüssel in ei­nem Schloss wirkt ein Wirkstoff mit Eiweißmolekülen – und entfaltet so seine medizinische Wirkung. Die Erfindung be­schreibt Wirkstoffmoleküle mit ei­nem neuartigen Bindungsmechanismus. Sie ermöglichen die gezielte Adressierung und konstante Inaktivierung des Eiweißmoleküls Akt1. Akt1 ist eine Proteinkinase und spielt bei der Entstehung von Tumorerkrankungen eine zentrale Rolle. Durch die zielgerichtete Modulation erhofft man sich neue Ansätze für die Krebstherapie.
Wer? Prof. Daniel Rauh (Che­mi­sche Biologie), Dr. Rajesh Gontla, Jörn Weisner

Rheolektro
Was? Das Ver­fah­ren be­ein­flusst die Pfropfengeometrie bei Mehrphasenströmungen in ei­nem Mikrokanal, in dem wenigstens zwei Phasen in ei­nem Mischungsbereich zusammengeführt wer­den.
Wer? Prof. David W. Agar (Che­mi­sche Ver­fah­rens­tech­nik), Nicolai Antweiler, Sascha Gatberg, PD Dr. Joachim Franzke sowie zwei Erfinder vom Leibniz-Institut für Analytische Wis­sen­schaf­ten (ISAS)

MOP – Ver­fah­ren zur Herstellung eines multiaxial orientierten Polymergefüges
Was? Mit diesem neuen Ver­fah­ren kön­nen deutlich stabilere Kunststofffolien als bisher hergestellt wer­den.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller (Biomaterialien und Polymerwissenschaften), Dr. Frank Katzenberg, Thomas Raidt, Robin Höher

Ebener Miniaturtorsionsversuch
Was? Mit dieser Erfindung kön­nen Streckgrenzen von flachen und leicht gewölbten Bauteilen ohne Probenentnahme geprüft wer­den. Dabei wird die Prüfstelle von zwei Seiten eingespannt und in der Blechebene verdreht. Der Widerstand des Werkstoffs gegen das Verdrehen wird in Form des Drehmoments bei Beginn der plastischen Umformung gemessen.
Wer? Prof. Erman Tekkaya (Institut für Um­form­tech­nik und Leichtbau), Dr. Qing Yin

VeFILe
Was? Versuchsstand zur Ermittlung der Fließkurven von metallischen Leichtbauwerkstoffen wie zum Beispiel Aluminium: Fließkurven be­schrei­ben das Werkstoffverhalten bei der Umformung und sind für die realitätsnahe Modellierung von Massivumformverfahren – zum Beispiel Strangpressen –er­for­der­lich. Mit dieser Erfindung kön­nen Fließkurven zeit- und kosteneffizient er­mit­telt wer­den.
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Thomas Kloppenborg von der Firma ISPT

Ver­fah­ren zur umformtechnischen Herstellung mehrteilig-gefügter (hybrider) Blechkörper mit zur Drehmomentübertragung ge­eig­ne­ter Form
Was? Mit dieser Erfindung kön­nen mit Formelementen versehene Blechkörper hergestellt wer­den, die aus ver­schie­de­nen Schichten wäh­rend des Umformens gefügt wer­den. Eine Musteranwendung ist die Herstellung von leichten Zahnrädern. Hierbei wer­den widerstandsfähige Zähne aus Stahl in eine leichte Stützstruktur aus Aluminium eingebracht.
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Nooman Ben Khalifa, Soeren Gies, Peter Lukas Sieczkarek, Sebastian Wernicke

Solarlight
Was? Die Erfindung ist eine Beleuchtungsvorrichtung, die mittels eines dünnen planaren Lichtwellenleiters Sonnenlicht außerhalb eines Gebäudes einkoppelt und innerhalb eines Gebäudes wieder auskoppelt. Durch den Lichtwellenleiter kön­nen auch fensterlose oder innenliegende Räu­me mit Sonnenlicht versorgt wer­den.
Wer? Prof. An­dre­as Neyer (Mikrostrukturtechnik), Michael Jakubowsky

MicroDetec
Was? Es handelt sich um ein Ver­fah­ren und eine Vorrichtung zur nicht invasiven Bestimmung von Prozessparametern bei Mehrphasenströmungenin Mikrokanälen oder Mikrokapillaren.
Wer? Prof. Dr. David W. Agar, Nicolai Antweiler sowie zwei Erfinder des ISAS

Sili-Kill
Was? Das Patent betrifft ein Ver­fah­ren zur Herstellung von Siliziumdioxidnanopartikeln mit Biozid-Aktivität zur Vermeidung von Biofilmen z. B. bei der Herstellung von Beschichtungen im Sanitärbereich.
Wer? Prof. Dr. Jörg Tiller, Nicolas Rauner, Christoph Müller

Optische Freiraumübertragun
Was? Das Schutzrecht betrifft ein Ver­fah­ren zur optischen Über­tra­gung von Daten im freien Raum von ei­nem Sender zu min­des­tens ei­nem Empfänger. Des Weiteren betrifft das Schutzrecht eine bildgebende Vorrichtung zur Durchführung der erfindungsgemäßen Über­tra­gung der Daten und eine Kamera zum Empfang der übertragenen Daten.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Kays

Ver­fah­ren zur Bereitstellung energieabnahmespezifischer In­for­ma­ti­onen
Was? Das Ver­fah­ren dient der Lokalisierung und kommunikationstechnischenKopplung eines elektrischen Verbrauchers mit ei­nem Management- und Abrechnungssystem. So lassen sich Steuerungs- und Abrechnungsinformationen aus­tau­schen. Das Ver­fah­ren ist be­son­ders für ortsveränderliche Verbraucher geeignet und lässt sich in Ortsnetzstationen und Smart Meter integrieren.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Christoph Aldejohann, Jonas Maasmann, Willi Horenkamp, Dr. Jan Fritz Rettberg

3-D-Drucker für großvolumige Bauteile
Was? Das Schutzrecht gilt einer Vorrichtung für drei­di­men­sio­na­le additive Druckoperationen ins­be­son­de­re für großvolumige Bauteile, welche nach dem Ver­fah­ren des Fused Deposition Molding (FDM) erfolgen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. habil. Bernd Künne, Tim Krautwald, Manuel Wißuwa

In-Situ Herstellung hybrider Leichtbaustrukturen mit FVK-Kern 
Was? Das patentierte Ver­fah­ren dient der Herstellung thermoplastischer Faser-Metall-Laminat-Bauteile mittels Umformverfahren sowie entsprechend hergestellter Faser-Metall-Laminat-Bauteile.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Nooman Ben Khalifa,Alper Güner, Thomas Mennecart sowie drei Erfinder des Karlsruher Instituts für Technologie

Inkrementelles Gesenkbiegen von Drähten, Rohren oder Profilen 
Was? Entwickelt wurde ein Ver­fah­ren zur inkrementellen, das heißt schrittweisen Herstellung von gebogenen Drähten, Rohren, Profilen oder dergleichen aus stangenförmigen metallischen Ma­te­ri­alien.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes, Daniel Staupendahl

Schaltungskonzept für Pulsgeneratoren
Was? Das Schaltungskonzept für den Ein­satz in Pulsgeneratoren/Stoßstromanlagen für die elektromagnetische Umformung oder verwandte Prozesse reduziert den Strombedarf des Prozesses.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Soeren Gies, Dr.-Ing. Christian Weddeling, An­dre­as Herdt und Erfinder der Firma Astrol Electronic AG

Kombinierte Herstellung von Bauteilen mittels inkrementeller Blechumformung
Was? Das Ver­fah­ren und die Apparatur kombinieren zwei Schritte der Bauteilbearbeitung, ohne dass ein Umspannen er­for­der­lich ist. Die Maschine formt das Bauteil schrittweise um und kann geometrisch komplexe Formelemente auch auf gekrümmte Oberflächen additiv auftragen. Dabei kommt das Ver­fah­ren des Laser-Pulver-Auftragsschweißens zum Ein­satz.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Dr.-Ing. E.h. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Ramona Hölker, Dr.-Ing. Nooman Ben Khalifa

Backtracing Ver­fah­ren
Was? Ver­fah­ren zum Rendering beim Fotografieren mit plenoptischen Kameras, das z. B. bei Augentumoren und der Bildgebung der Netzhaut zum Ein­satz kommt.
Wer? Holger Sommer

Mikrokollimator-Seed MCS
Was? Bei der Brachytherapie wer­den radioaktive Präparate in die Nähe eines Tumors gebracht, um diesen mit der frei werdenden Strahlung zu zerstören. Die Erfindung betrifft ein Mikrokollimatorsystem, das das radioaktive Präparat umhüllt und den Abstrahlwinkel auf den schmalen Bereich des Tumorvolumensbeschränkt.
Wer? Dr. Marion Eichmann sowie Dr. Dirk Flühs vom Universitätsklinikum Essen

Live Cell Multiplex Biosensors
Was? Proteinchip zur parallelen Messung von multiplen makromolekulare Interaktionen zwischen Proteinen innerhalb einer le­ben­den Zelle.
Wer? Prof. Christof Niemeyer, Dr. Leif Dehmelt, Silke Gandor, Prof. Philippe Bastiaens, Dr. Stephanie Reisewitz, Dr. Guiseppe Arrabiato, Hendrik Schröder

Sensor zur Ermittlung von Lösungsmittelkonzentrationen
Was? Sensor zur Ermittlung der Konzentration von Lö­sungs­mit­teln mit Hilfe eines Formgedächtnispolymers, welches in eine spezielle Vorrichtung eingespannt wird und sich reversibel und proportional zur Konzentration der Lösungsmittel verhält.
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller, Dr. Frank Katzenberg, Dominik Quitmann

Enhanced Separation by Membranes using Solvent Modifications
Was? Ver­fah­ren zur Ver­bes­se­rung der Trenneigenschaften von Membranen durch gezielte Zugabe eines Lösungsmittels zum Standardlösungsmittel.
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dr.-Ing. Philip Lutze, Patrick Schmidt

Applied Catastrophic Phase Inversion
Was?  Ein neues Ver­fah­ren zur schnellen und effizienten Aufarbeitung von stabilen Emulsionen in der Ganzzell-Biokatalyse.
Wer? Prof. Gabriele Sadowski, Dr.-Ing. Christoph Brandenbusch, Dr. Bruno Bühler, Jonathan A. Collins

Ver­fah­ren zur Herstellung von Werkzeugspulen
Was? Ver­fah­ren zur Herstellung von Werkzeugspulen und/oder Werkzeugen für die Magnetumformung ins­be­son­de­re dünnwandiger Werkstücke aus elektrisch leitfähigen Werkstoffen sowie entsprechend hergestellte Werkzeugspule. Die Erfindung betrifft Werkzeugspulen für die elektromagnetische Umformung, wobei der stromführende Spulenkörper mittels Ver­fah­ren des Rapid Tooling additiv gefertigt wird und die Spulengeometrie und so das magnetische Feld durch den Ein­satz additiver Fertigungsverfahren beliebig gestaltet und an die Umformaufgabe angepasst wer­den kann.
Wer? Prof. A. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. An­dre­as Jäger, Ramona Hölker, Jörn Lueg-Althoff, Lukas Kwiatkowski, O. Koray Demir

Anlage zur Erbringung von Systemdienstleistungen aus dem Verteilernetz
Was? Vorrichtung und ein Ver­fah­ren, welche(s) in ei­nem Verteilnetz ein definiertes Wirk- und Blindleistungsverhalt en einstellt, um damit aus dem Verteilnetz heraus Systemdienstleistungen für ein vorgelagertes Netz (z. B. ein Transportnetz) zu erbringen. Hierzu wer­den externe Daten (Wetterdaten, Verbrauchsvorhersagen) und Messwerte ver­wen­det, um das Verhalten derart einzustellen, dass das Transportnetz hinsichtlich der Aufrechterhaltung.
Wer? Prof. Christian Rehtanz, Dieter König, Theresa Noll, Marco Greve

Kontinuierlicher Gegenstrom Zentrifugalverteilungsextraktor
Was? Effiziente Vorrichtung zur Aufreinigung von chemischen und biotechnischen Produkten und Naturstoffen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Gerhard Schem­becker, Christoph Schwienheer, Stephan Adelmann

Methanpyrolyse im Schmelzmetallkapillarreaktor
Was? Ver­fah­ren zur Energiegewinnung aus Erdgas ohne Erzeugung von umweltschädlichem Kohlendioxid.
Wer? Prof. Dr. David Agar, Ina Schultz

RoProBend
Was? Ver­fah­ren zur Herstellung von Profilen, welche über ih­re Längsachse variierende, symmetrische sowie asymmetrische Querschnitte besitzen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Matthias Hermes, Christoph Becker, Robert Wagner

Eigenschaftsgradierte Strangpressprofile
Was? Erzeugung von Profilen aus Aluminiumspänen, wobei die Bildung von Lufteinschlüssen verhindert wird und in ver­schie­de­nen Abschnitten des Profils die Festigkeit und Verformbarkeit des Pressrohlings eingestellt wer­den kann.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Erman Tekkaya, Volkan Güley

Augenapplikator
Was? Der Augenapplikator ist ein medizinisches Gerät zur An­wen­dung bei der Brachytherapie, bei der radioaktive Präparate in die Nähe eines Augentumors gebracht wer­den, um das kranke Gewebe mit der frei werdenden Strahlung zu zerstören.
Wer? Dr. rer. nat. Marion Eichmann, Melanie Ebenau sowie ein Erfinder des Universitätsklinikums Essen

Kontextsensitiver Daten-Cache – KDC
Was? Echtzeitfähige Cache- und Speicherkohärenz für Multi-/Many-Core Systeme in hochkritischen An­wen­dungen wie z.B. im Flugverkehr, im Automobil oder bei der Bahn.
Wer? Jun. Prof. Dr. rer. nat. Sascha Uhrig

EMFSC (E-Mobility Functional Security Certificate Mechanisms) 
Was? Ver­fah­ren zur Erhöhung der Si­cher­heit beim Ladevorgang eines Elektrofahrzeugs.
Wer? Prof. Dr. Christian Wietfeld, Sven Gröning, Jens Schmutzler

Co-Simulator für elektrische Energie- und IKT-Systeme 
Was? Simulationssystem zur tech­nisch­en und wirtschaftlichen Optimierung von Energieversorgungssystemen.
Wer? Prof. Dr.-Ing. Christian Rehtanz, Sven Christian Müller, Kay Görner, Prof. Dr.-Ing. Christian Wietfeld, Dr. -Ing. An­dre­as Lewandowski, Hanno Georg, Christian Müller

RNA-Umbau
Was? Einbau modifizierter RNA in RNA-Stränge, um diese stabiler zu ma­chen
Wer? PD Dr. Susanne Brakmann, Jenny Ibach

Fluoreszierende Verbindungen 
Was? Spezielle fluoreszierende Verbindungen für zellmikroskopische Untersuchungen
Wer? Prof. H.-Dieter Arndt, Dr. Leif Dehmelt sowie Erfinder der MPG
 
Genotoxische Verunreinigungen entfernen
Was? Entfernung von genotoxischen Verunreinigungen aus ei­nem Synthesegemisch mit MIPs
Wer? PD Dr. Börje Sellergren, Dr. Emelie Fritz sowie ein freier Erfinder

Proteine aufreinigen
Was? Ver­fah­ren zur Aufreinigung von Proteinen
Wer? Prof. Gerhard Schem­becker, Dr. Bernhard Burghoff, Fatma A. van Winssen

Kontaktlose Mikroben-Isolation
Was? Mikroelektronische und mikrofluidische Vorrichtung zur kon­takt­losen Isolation und Analyse einzelner Mikroben
Wer? Prof. An­dre­as Schmid, Dr. Lars Blank, Frederik Fritzsch, ein freier Erfinder

Mikroreaktor
Was? Mikroreaktor zur Umsetzung eines flüssigen oder gelösten Substrats mit ei­nem Gas.
Wer? Prof. An­dre­as Schmid, Dr. Katja Bühler, Rohan Karande

Bio-Surfactants I
Was? Biotechnologisches Ver­fah­ren zur Herstellung spezieller Bio-Surfactants
Wer? PD Dr.-Ing. Lars Blank, Till Tiso und Erfinder der HHU Düsseldorf
 
Bio-Surfactants II
Was? Spezielles Ver­fah­ren zur Ausbeuteerhöhung bei der Herstellung spezieller Bio-Surfactants
Wer? Prof. Rolf Wichmann, PD Dr.-Ing. Lars Blank, Dr.-Ing. Eva Maria del Amor Villa, Benjamin Küpper, Christian Nowacki„S“
 
CO2-Sensor
Was? Sensor zur Messung der CO2-Konzentration, der gegen Fouling inert ist
Wer? Prof. Jörg Christian Tiller und Erfinder eines int. Spezialgeräteherstellers

Reaktive Destillation
Was? Ver­fah­ren zur reaktiven Destillation von Oktan-Additiven
Wer? Prof. Andrzej Górak, Dr.-Ing. Peter Kreis, Carlos A. Gonzalez Rugerio und Erfinder eines Instituts aus Polen

Neues Ver­fah­ren für die Rohrfertigung
Was? Fertigung von Rohren aus Blechen mit einer sequentiellen Prozesssteuerung
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr. Uwe Dirksen, Dr. Alexander Brosius, Alessandro Selvaggio

Hybride Metallbauteile
Was? Kombinationen aus Tiefziehen und Fließpressen zur Herstellung hybrider Metallbauteile
Wer? Prof. Erman Tekkaya, An­dre­as Jäger, Stephan Hänisch, Stephan Bröckerhoff„“

Biegen und Aufweiten von Rohren
Was? Biegen von Rohren mit gleichzeitigem Aufweiten des Durchmessers
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Dr.-Ing. Matthias Hermes, Alessandro Selvaggio

Beliebig lange Aluminiumprofile
Was? Vorrichtung zur kontinuierlichen Erzeugung von beliebig langen Aluminiumprofilen
Wer? Prof. Erman Tekkaya, Nooman Ben Khalifa, Alessandro Selvaggio sowie Erfinder eines Sondermaschinenbauers

Assistenzsystem für die Bewegungstherapie
Was? Assistenzsystem zur Bewegungstherapie von in der Mo­bi­li­tät ein­ge­schränk­ten Patienten
Wer? Prof. Bernd Kuhlenkötter, Frank Domrös, Guido Hoffmeier sowie Erfinder der Klinik München und zweier Un­ter­neh­men

Wellenlängenmultiplexer 
Was? Wellenlängenmultiplexer für Mehrkernglasfasern
Wer? Prof. Peter Krummrich

Hochauflösende Auslesemechanismen 
Was? Hochauflösende Auslesemechanismen mikroskopischer Sensoren
Wer? Prof. Joachim Knoch und ein Erfinder der RUB

Ein neuartiger Druckmesser
Was? Druckmesser auf der Basis eines MOSFET (Metall-Oxid-Halb­lei­ter-Feldeffekttransistor)
Wer? Prof. Joachim Knoch, Dr. Klaus Kallis

Induktive Aufheizung 
Was? Induktive Aufheizung von Gasturbinenrotorschrauben
Wer? Prof. Stefan Kulig, Dr. Sven Exnowski und ein Erfinder eines Technologiekonzerns

Funknetz für Rettungskräfte
Was? Vorrichtung zum einfachen und ausfallsicheren Betreiben eines Funknetzes für Rettungskräfte
Wer? Prof. Christian Wietfeld, An­dre­as Herbert Wolff sowie ein Erfinder der Feuerwehr Gelsenkirchen

Daten­schutz im Rettungsfunk 
Was? Ver­fah­ren zum Schutz von Daten in Funknetzen von Rettungskräften
Wer? Prof. Christian Wietfeld, Mohamad Sbeiti, Sebastian Subik und An­dre­as Herbert Wolff

Kalender

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Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark. Genauere In­for­ma­ti­onen kön­nen Sie den Lageplänen entnehmen.