Zum Inhalt
Ref.-Nr. 6062

Laserabsorptionsspektroskopie - Präzise Überwachung von Spurengasen

Keywords: Laserspektroskopie, Spurengasanalyse, Intracavity Spektroskopie

Bei der intra-cavity-Absorptionsspektroskopie (ICLAS) wird die zu untersuchende Probe direkt in den Laser-Resonator (cavity) eingebracht, anstatt den emittierten Laserstrahl extern durch die Probe zu schicken. Auf diese Weise erhöht sich die Sensitivität gegenüber herkömmlichen Absorptionsmessungen.

Bei der Erfindung aus der TU Dortmund wird diese empfindliche spektroskopische Messmethode in zwei-modiger Ausführung aufgebaut, sodass sich die Auswertung von Intra-cavity-Signalen stark vereinfacht. Das in den Laserresonator eingeleitete Probengas besitzt eine Absorbtionslinie in der Nähe einer der Resonatormoden. Durch die Modenkonkurrenz beeinflusst die Absorption die relative Stärke der beiden Moden: Wird eine abgeschwächt, wird die andere verstärkt.  Durch den Energietransfer zwischen den beiden Resonatormoden lässt sich das Gas detektieren und die Konzentration sehr genau bestimmen. In der Luft vorhandene Spurengase wie z. B. Methan oder CO2, können auf diese Weise sehr genau in einer robusten Messanordnung erkannt werden. Auch werden reaktive oder umweltschädliche Gase, die u. a. den Treibhauseffekt begünstigen, erkannt.

Vorteile

  • Hohe Nachweisempfindlichkeit
  • Hohe spektrale Auflösung der Absorptionsübergänge auch bei Isotopengemischen 
  • Kleiner und robuster Aufbau eines Gaslasers möglich

Kommerzielle Anwendung

Die verbesserte intra-cavity-Absorptionsspektroskopie der TU Dortmund erlaubt den Einsatz der Messtechnik in der Spurengasanalytik, der industriellen Prozessüberwachung sowie der Sicherheitstechnik. Wirtschaftlich einsetzbar wäre sie überall dort, wo eine besonders hohe Nachweisempfindlichkeit notwendig ist.

Aktueller Stand

Die Erstellung eines Prototypen bzw. die Umsetzung im Labor ist geplant. Entsprechende Förderanträge sind gestellt. Eine Anmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt ist erfolgt. Weitere Nationalisierungen sind im Prioritätsjahr bzw. bei einer späteren PCT-Anmeldung möglich. Wir bieten interessierten Unternehmen die Möglichkeit der Lizenzierung und insbesondere die Weiterentwicklung der Technologie in Zusammenarbeit mit den Erfindern an der TU Dortmund an.

Eine Erfindung der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund.

Zum Angebot

Kalender

Zur Veranstaltungsübersicht

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.

Die Einrichtungen der Technischen Universität Dortmund verteilen sich auf den größeren Campus Nord und den kleineren Campus Süd. Zudem befinden sich einige Bereiche der Hochschule im angrenzenden Technologiepark. Genauere Informationen können Sie den Lageplänen entnehmen.